Wenn nicht jetzt, wann dann….

Spieltag: 22.01.2015: weibl. A-Jugend (HVM Oberliga): HSG Merkstein – HGV Hürth-Gleuel 26:32 (12:15)

Am Ende richtig stark

Nach unserem überzeugenden Sieg gegen Erftstadt hatten die Merksteiner Mädels zwar Respekt, aber hatten selber sehr hoch gegen Königsdorf gewonnen. Daher erwarteten wir ein Spiel auf Augenhöhe. So lief es dann auch in der ersten Halbzeit. Kein Team konnte sich absetzen, dabei legten wir immer ein Tor vor und Merkstein glich verhältnismäßig problemlos aus. Ende der ersten Halbzeit konnten wir aber mal in der Abwehr dagegen halten und vorne punkten. Der erarbeitete Vorsprung zur Halbzeit war völlig in Ordnung. So wollten wir weiterspielen, aber nach 8 Minuten der zweiten Halbzeit mit vielen technischen Fehlern und einer schlappen Abwehr sagte der gegnerische Trainer beim 15:15 und einer schleunigst genommenen Auszeit zurecht „Jetzt haben wir sie“. Da mussten unsere Mädels auch mal „Schimpfe“ einstecken; die ersten Sechs mussten jetzt ran und die „Kastanien aus dem Feuer holen“ J. Der Plan ging auf – vor allem weil wir in der Abwehr auf aggressive 6:0 mit Selina und Lea (Sonderlob!) im Mittelblock umstellten. Endlich war die Mitte zu, Jule steigerte sich immer mehr und plötzlich lief´s wieder. Helen führte konsequent Regie, bediente die Kreisläufer und die Halben, Leonie B. versenkte 5 Bälle gegen ihren Lieblingsgegner – manchmal auch aus dem Nullwinkel. Beim 20:18 hatten wir wieder Oberwasser und ab dem Zeitpunkt drehten alle nochmal auf – auch die Einwechselspielerinnen zeigten jetzt ansprechende Leistungen. Am Ende hätten wir in diesem äußerst fairen Spiel noch deutlich höher gewinnen können, aber wir wollen zufrieden sein. Das Minimalziel ist bereits erreicht. Leider zog Nina sich einen Bänderanriss zu und kann erst in der Quali zur nächsten Saison wieder angreifen – gute Besserung! Danke an die Betreuerinnen Leonie K. und Vanessa, die heute viel zu tun hatten.

 

HGV: Jule Kaschel (47%); Helen Sulprizio (4), Kira Bobeth (1), Sabrina Klöther (5), Leonie Börner (5), Sandra Born (2/1), Tijana Milosevska, Nina Tauber (1), Lea Pfefferle (6/2), Mona Dexel, Selina Reitmeier (8), Jasmina Kalav.

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