Wenn nicht jetzt, wann dann….

HGV Hürth-Gleuel – MTV Köln 3 36:28 (18:12)

HGV Hürth-Gleuel – MTV Köln 3 36:28 (18:12)

Auch den Heimauftakt in Rückrunde konnten die Hürther siegreich gestalten. Gegen die im Abstiegskampf befindlichen Gäste aus Mülheim gelang ein recht souveräner Heimerfolg, der den aktuell dritten Tabellenplatz sichert. Dabei machte sich aber in der Anfangsphase die kurzfristige Absage von Robin Fränzel (Fieber) in der Defensive bemerkbar. Im Abwehrzentrum war man deutlich zu passiv und erlaubte den Gästen immer wieder einfache Tore über die Mitte. Dafür fand man von Beginn an immer wieder gute Lösungen im eigenen Angriff und schloss in der Anfangsphase nahezu jeden Angriff mit einem Tor ab. Da man zwischendurch aber trotz der Probleme in der Abwehr immer mal wieder einen Ballgewinn verbuchen konnte setzte man sich über 8:4 und 9:5 auf 10:6 (13.) ab. Die Umstellung auf eine etwas offensivere Deckung brachte wie in der Vorwoche mehr Stabilität in die Defensivarbeit und die Gäste hatten es deutlich schwerer. Das Offensivspiel war unter der Regie von Tim Foerst zudem richtig gut anzusehen und die heimischen Zuschauer durften sich über einige blitzsauber heraus gespielte Tore freuen. Auch einige Zeitstrafen ließen den Vorsprung nicht schmelzen, stattdessen konnten die Gleueler ihren Vorsprung bis zur Pause über 16:11 (24.) auf 18:12 noch etwas ausbauen und gingen nach einer guten ersten Halbzeit in die Kabine. Nach Wiederbeginn verkürzte MTV relativ zügig auf 18:14 der Vorsprung hielt sich dann aber mehr oder weniger schwankend bis in die 43. Minute bei diesen 4-Toren und hatte nach einem kurzen Zwischenspurt der Hürther zum 28:21 auch in Minute 48 noch Bestand (28:24). Defensiv gelangen zwar weniger Ballgewinne, der Angriff lief aber weiter aus einem Guss, sodass man nicht das Gefühl hatte es könnte noch etwas schiefgehen. Dafür hatten die Hausherren zu jederzeit eine passende Antwort auf die stetigen Bemühungen der Gäste parat. Als dann deren bester Torschütze Esser dann beim Stand von 29:24 auch noch seine dritte und zugegebenermaßen sehr unglückliche dritte Zeitstrafe und damit die rote Karte bekam war das Spiel vorentschieden. Von diesem Rückschlag erholten sich die Mülheimer nicht mehr und binnen vier Minuten machten die Gleueler mit einem 4:0-Lauf zum 33:24 den Deckel auf die Partie und gewannen schließlich mit 36:28. „Entscheidend war die Steigerung in der Abwehr im ersten Durchgang“, so HGV-Trainer Stefan Wassong nach dem Spiel, „dadurch konnten wir uns etwas absetzen und diesen Vorsprung haben wir dann über die gesamte Restdauer gut verwaltet. Der Angriff war heute sehr gut, daran gibt es kaum etwas auszusetzen.“ Sein vorerst letztes Spiel für die Hürther machte vor seiner dreimonatigen Asienreise Tim Foerst und verabschiedete sich mit einer sehr guten Leistung. „Tim war heute sehr stark, bei ihm konnte man in den letzten Wochen merken das da eine Art Knoten geplatzt ist“ so Wassong über seinen Schützling, „schade, dass er uns in dieser Verfassung jetzt erstmal nicht mehr zur Verfügung stehen wird.“ Die nächste Partie findet für die Hürther auswärts statt, dann gastiert man beim Dünnwalder TV.

Spielfilm: 5:4 (5.), 8:5 (10.), 10:8 (15.), 13:9 (20.), 16:11 (25.), 18:12 (HZ) – 20:15 (35.), 23:20 (40.), 27:21 (45.), 29:24 (50.), 33:26 (55.), 36:28 (ES)

HGV Hürth-Gleuel: Koep, Dejoui; Wichterich (2), Hübert, Reinhardt (6), Fleckenstein (1), Derakhshani (1), Schreuer (8/6), Maus (4), Bonstein (6/1), Senter (3), Ingenerf (2), Foerst (3)

MTV Köln 3: A. Esser, Maspfuhl; Bott (5), T. Esser (10/4), Ponsar (4), Elmer, Schmitz (1), Hampel (1), Fussy (1), Prass (5), Wolfram, Jung (1)

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