Wenn nicht jetzt, wann dann….

Dünnwalder TV – HGV Hürth-Gleuel 22:22 (10:13)

Die erste Herren des HGV bleibt in der Rückrunde weiterhin ungeschlagen musste sich aber beim Landesligaabsteiger Dünnwald nach einer schwachen ersten Halbzeit mit einem Unentschieden zufrieden geben. Man schaffte es nicht einen zwischenzeitlcihen 5-Tore Vorsprung zu verteidigen und musste über den einen Punkt letztendlich sogar froh sein. Dabei ging es gut los für die Hürther – Alex Koep im Tor bekam frühzeitig schon einige Bälle zu fassen, sodass sich die Gäste trotz erster Probleme mit dem geharzten Ball eine Führung erspielen konnten. Über 0:3 und 2:6 bis zum 4:9 durch Jonathan Maus lag man nach zwei Dritteln des ersten Durchgangs immer recht komfortabel in Front. Eine Gleueler Unterzahl nutzen die Gastgeber dann aber um sich wieder etwas heran zu spielen und waren beim 9:11 anderthalb Minuten vor der Pause wieder in Schlagdistanz. Immerhin besorgte Ingenerf quasi mit dem Pausenpfiff noch das 10:13, man konnte also insgesamt mit der ersten Halbzeit zufrieden sein, auch wenn die Abschlussquote gerne etwas höher hätte sein können. Und auch Halbzeit zwei begann ganz nach dem Geschmack der Hürther. Schreuer und Reinhardt, der in der ersten Halbzeit noch seine Treffersicherheit suchte, stellten auf 10:15 und auch beim 14:17 durch Reinhardt war die Gleueler Welt noch in Ordnung (41.). Dann kam aber der Bruch ins Hürther Spiel – mut- und ideenlos wurden nun die Angriffe vorgetragen, die Abwehr ließ die vorangegangene Aufmerksamkeit vermissen und man bekam immer mehr Probleme mit dem Ball. So dauerte es neun Minuten ehe die Hürther ihren 18. Treffer markierten. In der Zwischenzeit hatten die Dünnwalder aber selbst die Führung übernommen, sodass Bonstein mit diesem Treffer den Ausgleich herstellte. Wahrscheinlich gerade noch rechtzeitig, denn sonst wäre die Partie wohl verloren gewesen. Dünnwald legte nun immer wieder vor und bog beim 22:20 durch Bathen auf die Siegerstraße ein, verpasste es aber den Sack trotz guter Gelegenheiten zuzumachen. Stattdessen kämpften sicher die Hürther wieder durch Maus und Reinhardt eine halbe Minute vor Schluss wieder zum 22:22 Ausgleich, doch die Trümpfe lagen auf der Hand der Gastgeber. Doch der Kreisläufer vergab freistehend vor Koep der soweit aus seinem Tor geeilt war, das dem Spieler nur ein Verzweiflungsheber blieb. HGV-Coach Wassong, die Anzeigetafel im Rücken nahm auf „Gut Glück“ seine letzte Auszeit mit der Hoffnung es seien noch drei oder vier Sekunden auf der Uhr. Doch es war nur noch eine Sekunde zu spielen, sodass Marc Reinhardt es nach Ablauf der Spielzeit mit einem direkten Wurf von der Mittellinie probierte. Der verfehlte das rechte Kreuzeck gar nicht mal so weit, aber DTV-Schlussmann Kuhlwilm wäre auch locker zur Stelle gewesen. So atmeten die Gäste am Ende erleichtert auf, dass es immerhin noch zu einem Punkt gereicht hatte. „Schade, aber auch daraus wird meine junge Mannschaft etwas lernen. Vor zwei Wochen gegen PSV hatten wir das bessere Ende für uns, heute der DTV, der das clever und abgezockt gemacht hat. Jeder Fehler von uns wurde eiskalt bestraft und davon hatten wir in der zweiten Halbzeit einfach zu viele. Unsere Torhüter haben heute eine gute Leistung gezeigt,“ so das Resümee von Wassong. Nächsten Samstag empfangen die Gleueler die zweite Mannschaft des Pulheimer SC an der Sudetenstraße.

Spielfilm: 0:3 (5.), 2:5 (10.), 3:6 (15.), 4:8 (20.), 7:10 (25.), 10:13 (HZ) – 11:15 (35.), 13:16 (40.), 16:17 (45.), 18:18 (50.), 21:20 (55.), 22:22 (ES)

Dünnwald: Kuhlwilm; Bathen (2), Förster, Klein (6/2), Rühl (2), Heinen (1), Tsotsonos, Schulin (8), Kind (3)

Hürth-Gleuel: Koep, Dejoui; Wichterich (1), Fränzel, Hübert, Beyfuß, Reinhardt (3), Fleckenstein, Derakhshani (1), Schmitz (1), Schreuer (4/3), Maus (4/1), Bonstein (5/1), Ingenerf (3)

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