Wenn nicht jetzt, wann dann….

HGV Hürth-Gleuel – Leichlinger TV II 31:29 (15:14)

Nach der Niederlage bei Tabellenführer Wahn vor der Karnevalspause kehrten die Hürther mit dem sechsten Heimsieg in Serie zurück in die Erfolgsspur. Zugleich gelang es sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren. Die Anfangsphase verlief relativ ausgeglichen, was zum einen an der guten Abwehrarbeit der Hürther lag, die die meisten Angriffsbemühungen der Gäste im Zusammenspiel mit Schlussmann Koep zunichte machen konnte – zum anderen an der fehlenden Präzision bei den eigenen Abschlüssen, vor allem Marc Reinhardt hatte Pech mit einigen Pfostentreffern. So blieb es bis zum 4:4 durch Ingenerf nach etwas mehr als 10 Minuten recht torarm und da die Abschlussschwäche bestehen blieb, sah sch HGV-Coach Wassong trotz einer 6:5 Führung zu einer Auszeit gezwungen – Die Angriffe seiner Schützlinge wurden für seinen Geschmack zu schnell und schlecht vorbereitet abgeschlossen. Das wurde im Anschluss nicht wirklich besser, da die Defensive aber weiterhin sehr aufmerksam agierte konnte eine knappe Führung bis zum 10:9 (22.) verteidigt werden. Es folgte die beste Phase der Hürther in Halbzeit eins, in der sie endlich die vielen Paraden von Koep bzw. Ballgewinne in eigene Tore umsetzen konnten. Reinhardt, Maus und Bonstein stellten per 3:0-Lauf auf 13:9, was aber trotzdem bis zur Pause nicht reichte um einigermaßen komfortabel in die Kabine zu gehen. Stattdessen blieb Leichlingen dran und verkürzte bis zur Sirene wieder auf 15:14. Halbzeit zwei begannen die Hürther durch eine Zeitstrafe gegen Rosendahl in Überzahl, was sie auch gleich nutzen konnten um sich in den Anfangsminuten wieder etwas abzusetzen (20:16, Fränzel, 38.). Die Führung konnte man lange Zeit verteidigen, so richtig weg kam man von den griffigen Gästen aber nicht, die immer in Schlagdistanz blieben. In den letzten 10 Minuten schafften es die Hürther dann aber sich nach einem verworfenen Siebenmeter von Fynn Natzke von 27:24 vorentscheidend auf 29:24 abzusetzen (54.). Zwar kam Leichlingen, jetzt deutlich offensiver deckend, nochmal eine Minute vor Ultimo auf 30:28 heran, doch der bärenstarke Jonathan Maus machte dem letzten Strohfeuer der Gäste mit dem 31:28 den Garaus. Dresslers Treffer zum Endstand war nur noch Makulatur ud änderte nichts mehr am doppelten Punktgewinn der Gastgeber. „Zum Glück konnten wir uns heute auf unsere Abwehr und Alex im Tor (am Ende 20 Paraden) verlassen, gerade als wir in Halbzeit Schwierigkeiten im Abschluss hatten. In Halbzeit zwei konnten wir unser Spiel weiter durchziehen und haben das Ergebnis gut verwaltet, ich denke am Ende haben wir verdient gegen einen guten Gegner gewonnen“, so das Fazit von Wassong. Nächste Woche haben die Hürther wieder ein Heimspiel, dann empfängt die Fortuna aus Köln. Dieses Spiel wie auch die verbliebenen Heimspiele finden an der Realschule statt! Dort haben wir nun eine Tribüne zur Verfügung.

Spielfilm: 2:2 (5.), 3:4 (10.), 7:6 (15.), 9:8 (20.), 13:9 (25.), 15:14 (HZ) – 18:14 (35.), 22:18 (40.), 24:21 (45.), 27:24 (50.), 29:24 (55.), 31:29 (ES)

HGV Hürth-Gleuel: Koep; Wichterich, Fränzel (2), Dunkel, Hübert (2), Reinhardt (6), Schmitz (2), Maus (6), Bonstein (7/3), Senter (1), Ingenerf (5)

Leichlingen: Schmidt, Schlemminger; Rosendahl (2), Rathjen, N. Natzke (7), Reschke, Dressler (3), Holzknecht (5), Ludolph (1), Sesterhenn, F. Natzke (9/3), Orth (2)

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