Wenn nicht jetzt, wann dann….

TuS 65 Ehrenfeld – HGV Hürth-Gleuel 26:21 (13:11)

Nichts zu holen gab es für die Gleueler beim Auswärtsauftritt in Ehrenfeld. Der ohnehin dezimierte Kader musste auch noch kurzfristig den Ausfall von Marc Reinhardt verkraften, was eine deutliche Schwächung im Offensivspiel darstellte. Der Beginn zeichnete sich recht ausgeglichen ab, wobei man schon früh feststellen konnte, dass die Gastgeber deutlich zielstrebiger agierten und auch ihre sich bietenden Chancen konsequenter zu nutzen wussten als es die Hürther Equipe vermochte.Denn die Gäste scheiterten vor allem daran den Ball überhaupt auf’s Tor zu bringen. Die herausgespielten Situationen waren mitunter sogar sehr gut, aber dann verfehlte man einfach mit schlechten Würfen das Gehäuse. Das nutzten die Gastgeber aus um sich erstmals 3-4 Tore abzusetzen. Allerdings konnte Ehrenfeld diese Führung nicht weiter g´halten oder gar ausbauen stattdessen robbten sich die Hürther bis zur Pause wieder in Schlagdistanz. Es galt die Abschlussquote zu verbessern, denn klar besser war Ehrenfeld nicht. Und tatsächlich. Hürth kam auf 15:14 heran konnte den Ausgleich aber nicht mehr herstellen, da man nach einer kurzen Besserung wieder in altbekannte Muster aus Halbzeit eins verfiel. Nachdem Ehrenfeld wieder etwas davon gezogen war keimte beim 19:21 noch mal etwas Hoffnung auf doch die Gastgeber nutzen drei indisponierte Angriffe der Hürther aus und zogen mit einem 3:0-Lauf avorentscheidend auf 24:19 davon., auch wenn da noch über 10 Minuten zu spielen waren. Man hatte einfach nicht das Gefühl, dass die Hürther nochmal ein Bein auf die Erde bringen würden. Und so war es schließlich auch, Ehrenfeld fuhr die Partie locker mit 26:21 nach Hause und sackte die zwei Punkte ein. „Heute mussten wir den vielen Ausfällen während der letzten Trainingswochen Tribut zollen, auch wenn ich meiner Mannschaft in Sachen Einsatzbereitschaft keinen Vorwurf machen kann. Heute wollte im Kollektiv offensiv nichts so richtig gelingen, was zwar ärgerlich ist, aber auch mal vorkommen musste. Nächste Woche können wir es zu Hause wieder besser machen,“ so das Fazit von HGV-Coach Stefan Wassong nach dem Spiel.

Ehrenfeld: Müller; Roeszies; Schönefeld, Birker (2), Koziorowski (1), Pilz (1), Kockmann (2), Janssen, Schnetzer (3), Euscher (1), Topp (6), Barf (4), Pehle (6/4)

Hürth-Gleuel: Koep, Dejoui; Fränzel (1), Hübert (3), Beyfuß (1), Derakhshani (1), Schmitz, Maus (6/4), Bonstein (6), Senter, Ingenerf (3)

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