Wenn nicht jetzt, wann dann….

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Spielbericht – weibl. A-Jugend (Oberliga): 30.01.2016 – HGV Hürth-Gleuel – HSG Thomasberg/Siebengebirge 37:23 (18:13)

Punkte bringen uns ins Halbfinale – Minimalziel erreicht J

Die Gegnerinnen hatten ja bereits angekündigt, dass ihre Auswahlspielerin nicht dabei sein wird und traten auch nur mit gerade mal 7 Spielerinnen an. Dennoch haben wir das Spiel nicht auf die leichte Schulter genommen und das war auch berechtigt, weil die Gäste anfangs der ersten Halbzeit bis zum 6:6 gut mithalten konnten. Dann konnten wir uns endlich etwas absetzen und beim 11:6 von Tijana Milosevska war die Stimmung endlich etwas entspannter. Dann zogen wir auf 7 Tore davon, allerdings ließ Thomasberg nicht locker und konnte auf 13:18 zur Halbzeit verkürzen. Zielstellung in der Halbzeit war dann einen Sieg mit mindestens 10 Toren rauszuwerfen, um das Torverhältnis zu verbessern. Das wurde dann in der zweiten Halbzeit prima umgesetzt; zwischenzeitlich führten wir bereits mit 13 Toren (28:15) – klar, dass wir dann auch neue Konstellationen ausprobierten und die Mädels auf ungewohnten Positionen spielen mussten. Ein hochklassiges Spiel kam allerdings nicht wirklich zu Stande, da die Gegnerinnen auch konditionell und verletzungsbedingt ziemlich platt waren – und leider passt man sich dann ja auch gerne mal dem langsamen Tempo an… ein Lob geht noch an Jule Kaschel, die sich heute mal wieder ganz zuverlässig präsentierte. Und am Ende stimmte das Ergebnis und wir sind FETT und völlig zu Recht im Halbfinale! Im nächsten Spiel am 21.2. um 16 Uhr geht es im ASG gegen Merkstein vermutlich um die Plätze zwei und drei – und damit um das Heimrecht für das Halbfinale. Dann brauchen wir wieder eine gute Stimmung und tolle Unterstützung J

HGV: Jule Kaschel; Sandra Born (2), Helen Sulprizio (6), Sabrina Klöther (10/2), Leonie Börner (5), Tijana Milosevska (1), Lea Pfefferle (3), Selina Reitmeier (8), Vanessa Dröschel (1), Leonie Klein.

Spielbericht – weibl. A-Jugend (Oberliga): 26.09.2015 HGV Hürth-Gleuel – MTV Köln 30:23 (15:11)

Arbeitssieg Vol. II ….

Eigentlich könnte man heute den Spielbericht vom Hinspiel kopieren, denn wie immer war es gegen den MTV ein zähes Hin- und Her; unsere Mädels kamen nicht richtig in Schwung und das Tempo erinnerte eher an Kreisliga! Man könnte natürlich jetzt Entschuldigungen in der mager besetzten Auswechselbank suchen, denn insgesamt fehlten heute vier Spielerinnen und wir müssen uns bei einer total erkälteten Sandra Born und unserer Leonie Klein bedanken, dass überhaupt jemand auf der Bank saß. So konnten wir natürlich nicht volle Geschwindigkeit gehen, aber trotzdem sah es in der ersten Halbzeit übertrieben phlegmatisch und statisch aus und wenn ein Ball mal dynamisch aufs Tor kam, landete er am Pfosten (heute gab´s insgesamt 21 Fehlwürfe Arrrrggh). Glücklicherweise konnten wir am Ende der ersten Halbzeit das Tempo ein bisschen anziehen, MTV hatte ja auch nur ein Mädel zum Auswechseln dabei. Sandra und Leonie K. machten wichtige Tore, so dass es mit einem 5-Tore-Vorsprung in die Halbzeit ging.

In der Pause einigten wir uns auf eine Deckungsumstellung zum 5:1, um schneller in Ballbesitz zu kommen. Mit Helen Sulprizio, die ihr erstes Spiel nach dem Auslandsaufenthalt bestritt, auf der vorgezogenen Position kamen wir zu Ballgewinnen und über die erste oder zweite Welle zu schnellen Toren und hatten flott eine 10-Tore-Führung rausgeworfen; auch Jule Kaschel wurde zum wichtigen Rückhalt und in dieser Phase war unsere Selina Reitmeier mit einer überragenden Leistung einfach nicht mehr aufzuhalten (7 Feldtore und 2 Siebenmeter allein in der zweiten Halbzeit!!). Nach dem 26:15 und ein paar schön herausgespielten Toren, die auch für das Publikum (Herzlichen Dank für eure Unterstützung) schön anzusehen waren, wollten wir eigentlich nicht wieder nachgeben, aber durch eine Verletzung von Helen wurde es am Ende doch noch etwas hektisch und so müssen wir das Ergebnis einfach akzeptieren. Hoffentlich werden die zwei Spiele in der nächsten Woche gegen Thomasberg etwas souveräner, auch unsere Trefferquote muss sich deutlich verbessern, denn wir wollen weiterhin Kurs aufs Halbfinale halten. J

HGV: Jule Kaschel; Helen Sulprizio (4), Sabrina Klöther (4/3), Leonie Börner (5), Sandra Born (2), Nina Tauber (2), Lea Pfefferle, Selina Reitmeier (12/2), Leonie Klein (1).

Spielbericht – weibl. A-Jugend (Oberliga): 05.12.2015 HGV Hürth-Gleuel – Bayer Leverkusen – 28:21 (12:9)

Starke Jule Kaschel sichert uns den Sieg!

Auch wenn wir nicht gerade mit überfüllter Bank ins Spiel gingen, waren wir eigentlich gut drauf und wollten die Leverkusenerinnen von Anfang an unter Druck setzen und vor allem gegen die hoch gewachsenen Halben gegenhalten oder blocken. In der Anfangsphase war es durchwachsen, dann kamen aber einige gute Konzeptionen und TGs zustande, so dass wir beim 7:3 ein wenig Vorsprung schnupperten. Dann folgte allerdings eine gruselige Phase mit Fang- und Schrittfehlern und Fehlpässen und -würfen, so dass die Gegnerinnen beim 8:8 wieder ausgleichen konnten. Nach einer Auszeit konnten wir aber den Druck wieder erhöhen und noch einmal überzeugen: Leonie Klein brachte einen schönen „Abstauber“ zum 10:8 im Tor unter und mit einem äußerst wichtigen Tor bei drohendem Zeitspiel von Sabrina Klöther konnten wir zum 12:9 in die Kabine gehen. Danach war endlich ein richtiger Wille zum Sieg zu spüren und angeführt von einer bestens aufgelegten Selina Reitmeier, die (mit nur einem Fehlwurf) auf allen Positionen und im TG Gefahr ausstrahlte und heute einfach nicht zu halten war, zogen wir in zwei starken Zwischenspurts auf 18:12 und 28:18 davon. Vor allem die aktive Abwehr mit Lea Pfefferle und Selina Reitmeier in der Mitte und Sabrina Klöther und Leonie Börner auf den Halbpositionen brachte die Gegnerinnen so in Bedrängnis, dass wir viele schnelle Aktionen nach vorne starten konnten. Und dann hatten wir heute eine großartige Jule Kaschel im Tor, die uns in brenzligen Situationen richtig cool den Rücken stärkte: Da ging zeitweise nix an Jule vorbei und aus ihren starken Aktionen konnten wir TGs erfolgreich abschließen – drei Siebenmeter gehörten auch zu ihrem Fressen – die Gegnerinnen verzweifelten mehr und mehr. Klar kann man immer noch Dinge verbessern: die Einbindung unserer Außen, die Absprache Torhüter-Abwehr und das Abrufen unserer taktischen Auslösehandlungen sind noch verbesserungswürdig – aber ansonsten war alles herrlich! Läuft bei uns! Ziel: Halbfinale – nicht unrealistisch J

HGV: Jule Kaschel (20 Paraden); Leonie Klein (1), Sabrina Klöther (8/3), Leonie Börner (3), Sandra Born, Tijana Milosevska, Nina Tauber, Lea Pfefferle (5/1), Selina Reitmeier (10), Vanessa Dröschel (1).

Spielbericht – weibl. A-Jugend (Oberliga): 29.11.2015 JSG Gummersbach/Strombach – HGV Hürth-Gleuel – 25:26 (13:13)

Unfassbar gekämpft – und diesmal belohnt!

Heute waren die Vorzeichen alles andere als positiv – einige angeschlagene oder verhinderte Spielerinnen konnten gar nicht erst mitfahren und so fuhren wir ins Bergische Land, wo uns in den letzten Jahren immer das Pech verfolgte. Aber vielleicht war das heute genau die richtige Mischung – danke an Leonie K., die unseren Kader auf immerhin 2 Auswechselspielerinnen erhöhte und gut gearbeitet hat. J Alle wussten, dass 60 Minuten Kämpfen angesagt waren, um gegen die 13 kräftigen Gummersbacherinnen nicht unterzugehen.

Daher war es schon echt cool, dass wir nach ca 12 Minuten 6:2 führten – aber die Gummersbacherinnen waren natürlich auch nicht faul und hielten sich im Rennen, so dass wir mit Gleichstand in die Kabine gingen. In der ersten Hälfte konnten unsere Außen Vanessa, Sandra und Tijana überzeugen und – auch wenn es mal Fehlpässe und Hektik anstatt Tempo gab, waren wir einigermaßen zufrieden. Vor allem, weil wir heute das erste Mal (!) mit Harz spielen mussten und die Gegnerinnen natürlich darüber lächelten, dass wir keine Erfahrung hatten – aber man sollte nicht überheblich werden, wenn man gegen ein kleines Dorf aus (Gallien) Gleuel spielen muss …. Denn in der zweiten Halbzeit gab es zwar auf beiden Seiten keine technischen Glanzleistungen mit dem total verkleisteren Ball, aber unsere Gleueler Mädels wollten sich einfach nicht geschlagen geben. Vor allem Leonie B., Selina und Sabrina WOLLTEN punkten, Lea ackerte in der Abwehr, war aber im Angriff gut gedeckt; Jule zeigte aber ein paar blitzschnelle und kluge Aktionen, und je länger das Spiel dauerte, desto mehr profitierten wir von dem besseren Trainingszustand (trotz der dünnen Personaldecke J). Nach ein paar dummen Patzern stand es aber 8 Minuten vor Schluss 24:22 für die Gegnerinnen – Auszeit musste her – und dann wollten unsere Mädels sich selbst belohnen, da wurde gefightet und Leonie B. (1mal) und Sille (3mal) machten am Ende den Sack zum 26:25 zu – Fett verdient – stolze Trainer … so kann´s weiter gehen.

HGV: Jule Kaschel; Leonie Klein (1), Sabrina Klöther (7/5), Leonie Börner (8), Sandra Born (1), Tijana Milosevska (1), Lea Pfefferle, Selina Reitmeier (6), Vanessa Dröschel (2).

Spielbericht wA – Oberliga: HGV Hürth-Gleuel – JSG Nümbrecht/Oberwiehl 21:25 (15:11)

Die Sensation war drin – haben leider zwei Gesichter gezeigt

Mit der JSG Nümbrecht/Oberwiehl kam der Titelverteidiger der HVM Oberliga in unser Handballnest und staunte wohl nicht schlecht, dass unsere Hürther Mädels in der ersten Halbzeit kämpferisch und vor allem taktisch mithalten. Ab Minute 20 wurde in der Abwehr strategisch so gut verteidigt, dass wir nach dem 9:9 sogar mit 15:11 in die Pause gehen konnten. Selina, Vanessa, Sabrina und Leonie machten zuverlässige Tore; Lea organisierte die Abwehr und Jule zeigte gute Paraden – unser Team spielte sich klar nach vorne. Völlig begeistert von der eigenen Leistung gingen wir in die Kabine… und so wollten wir weiter spielen – aber es kam leider anders:

Die Abwehr fand überhaupt keinen Zugriff mehr gegen die zwei starken Kreisläuferinnen, vorne wurden in kürzester Zeit 6 Bälle unnötig an die Wand geworfen, die die Gegnerinnen souverän im TG nutzten – die Nümbrechter hatten einen Lauf, ihre Torhüterin hatte sich nun auch besser auf unsere Würfe von außen eingestellt und so kassierten wir 8 Tore in Folge… Verschiedene Wechsel und taktische Umstellungen blieben ohne Erfolg und unsere Mädels standen sich mit ihren Emotionen selbst immer mehr im Weg – unsere Auszeit kam leider auch zu spät. Es wurde nur noch statisch der Ball angenommen und weitergespielt, Laufwege ohne Ball wurden vermieden. Die Power reichte offensichtlich nicht für 2 starke Halbzeiten und so wurde das Spiel aus der Hand gegeben.

Auch wenn bei diesem Spiel im Vorhinein eigentlich nicht mit den Punkten gerechnet wurde, hatten wir diese kurz in der Hand – bitter, dass wir sie nicht halten konnten, aber auch kein Beinbruch, denn es gibt andere Teams, denen wir sicher noch die Punkte abnehmen werden.

HGV: Jule Kaschel; Jasmina Kalav, Sabrina Klöther (6/5), Leonie Börner (6), Sandra Born, Nina Tauber (1), Lea Pfefferle (1), Mona Dexel, Selina Reitmeier (5), Vanessa Dröschel (2).

Spielbericht – weibl. A-Jugend (Oberliga): 12.09.2015 Bayer Leverkusen – HGV Hürth-Gleuel – 25:33 (10:18)

Emotional geprägt ….

Heute waren wir ganz überrascht, wen die Leverkusener aufs Spielfeld brachten. Eine junge Mannschaft mit vielen hochgewachsenen Wermelskirchener Mädels, gemischt mit ein paar alten Bekannten – also wussten wir eigentlich nix. Einfach mal loslegen und Tore machen war der Plan. Am Anfang war es etwas beschwerlich – Licht und Schatten wechselten noch, Leonie B. und Helen hielten uns mit ihren Toren aber immer im Rennen, und dann hatten unsere Mädels ihren Rhythmus gefunden und vom 9:7 zogen wir auf 14:7 weg. Tolle Anspiele von Helen auf Lea, TGs und schlaue Außenaktionen von Sandra und Mona, und Sabrina (endlich wieder nach überstandener Krankheit) vom 7er – das war der richtige Weg. Auch unsere Taktikschulung bewährte sich und wir hatten gegen die Abwehrumstellungen der Gegnerinnen immer eine Antwort parat, Lea sortierte unsere Abwehr hervorragend und Jule war auch ganz gut drauf. So ging´s mit 18:10 in die Kabine. Natürlich wollten wir uns nicht vorzeitig als Sieger fühlen, aber nach der Pause war ein bisschen der Wurm drin. Die Abwehr war verlangsamt, die Aktionen nach vorne zu wenig strukturiert und die Keeperin von Bayer war plötzlich auf Zack. Da hieß es beim Stand von 24:21 „Popo zusammenkneifen“ und mal kämpfen. Wir wollten das Momentum einfach nicht abgeben und haben uns regelrecht durchgebissen – Kampfgeist wurde abgerufen, dankö!

Und jetzt wird’s emotional – Taschentücher raus: Helen packte dann noch ein paar exzellente Aktionen aus – als Abschiedsgeschenk für unser tolles Team, und nach ihrem letzten Tor zum 33:25 Endstand zwei Sekunden vor Abpfiff fingen alle Mädels (wir Trainer auch ein bisschen) an zu heulen. Helen geht (zusammen mit unserer Kira Bobeth und mit den Taschenmessern von Marius – und den „Viechern“) für 7 Monate nach Neuseeland/Australien. Die Gegnerinnen konnten diese Reaktion natürlich nicht verstehen – aber wir verabschieden die beiden ganz herzlich und wünschen uns ein Wiedersehen in 7 Monaten in „IRGENDEINDEM“ Seniorinnenteam; wir vermissen Euch – DECISIONS AS I GO, TO ANYWHERE I FLOW ….

HGV: Jule Kaschel (33%); Helen Sulprizio (8), Leonie Klein, Sabrina Klöther (7/5), Leonie Börner (5), Sandra Born (3), Tijana Milosevska, Nina Tauber, Lea Pfefferle (5/2), Mona Dexel, Selina Reitmeier (5), Vanessa Dröschel.

Spielbericht wA – Oberliga: HGV Hürth-Gleuel – JSG Gummersbach/Strombach 27:27 (12:13)

wA behält einen Punkt zu Hause!

Gegen Gummersbach/Strombach war in der letzten Saison nix zu machen – dennoch gingen wir heute „guter Dinge“ ins Spiel. Leider mussten dann doch einige Kranke, Angeschlagene und Abwesende verkraftet werden, so dass der Kader ziemlich eingeschrumpft war. Aber trotzdem wollten wir Spaß haben und gegen den renommierten Gegner einfach mal gegenhalten.

Das gelang uns dann auch recht ordentlich. Bis zur Halbzeit wurden zwar auch eine Menge Ballgewinne in „Müll“ verwandelt, aber wir kämpften, ließen uns nicht abhängen und konnten zur Halbzeit mit 12:13 in die Kabine gehen. Dabei waren anfangs Mona Dexel und Leonie Börner aus dem Feld sichere Torschützen; auch Nina Tauber ließ aufblitzen, was in ihr steckt. Kampfgeist wurde von Helen Sulprizio und Lea Pfefferle gezeigt, die permanent nicht nur gegen die Gegnerinnen sondern auch gegen die Schiedsrichterentscheidungen kämpfen mussten (Videoanalyse beweist dies). Von Anfang an gab es die normale Oberliga-Härte – muss man sich erstmal wieder dran gewöhnen, aber alles völlig ok. In die zweite Halbzeit ging es mit Schwung und plötzlich lagen wir nach einer starken Phase mit 18:15 vorn. Dann kam aber wieder der Einbruch – Bälle wurden leichtfertig vergeben und in dieser Phase waren wir auch gar nicht mehr einverstanden mit den Schiedsrichterentscheidungen (ich schreibe so etwas sonst nie ….). Leider wird vom Verband zu solchen Spitzenspielen nur EIN Schiedsrichter geschickt … klar, dass das schwierig für ihn ist. Gegen Ende des Spiels kamen die Gegnerinnen immer wieder zu einfachen Toren oder bekamen 7m, während wir uns sehr aufgerieben haben, aber nie aufgehört haben zu kämpfen – dickes Lob! Selina Reitmeier und Jule Kaschel waren in dieser Phase sehr entscheidend und so bekamen wir (dank Mona Dexel) 6 Sekunden vor Schluss beim Stand von 26:27 noch einen 7m. Lea Pfefferle, die bislang keinen Fehlwurf hatte, konnte dann – allerdings erst im Nachwurf – den Ball versenken. Wuhu, ganz schön spannend und am Ende stand eine gerechte Punkteteilung auf dem Spielbericht. – Gummersbach hat sich auf jeden Fall sehr gewundert, dass unser kleines Dörfchen mal wieder stark mithalten kann J

HGV: Jule Kaschel (19 Paraden); Helen Sulprizio (4), Leonie Börner (6), Sandra Born, Nina Tauber (3), Lea Pfefferle (5/4), Mona Dexel (4), Selina Reitmeier (5), Jasmina Kalav, Leonie Klein.

Weibliche A-Jugend (Oberliga): Die Vorbereitung geht zu Ende,– wir freuen uns auf die Saison!

Eine sehr abwechslungsreiche Vorbereitung geht zu Ende. Wir konnten, –wenn auch zum Teil nur in der Mini-Halle in Gleuel, –uns effektiv „in Form“ bringen. Dazu zählten unter anderem unser Beachcamp, Intervallläufe am Adenauer Weiher, Athletiktrainingszirkel, eine Einheit mit Rückschlagspielen und natürlich Trainingsspiele gegen unsere Jungs der mA.

Jetzt stehen noch zwei Trainingsspiele gegen Damen-Kreisligist TK Nippes und Oberliga B-Jugend aus Haan auf dem Plan und dann kann die Saison kommen. Wir starten am Samstag, den 5.9. um 15:30 Uhr im ASG gegen Gummersbach und freuen uns über eure Unterstützung.

Marion Sulprizio
Trainerin wA HGV Hürth-Gleuel

Spieltag: 08-02.2015: weibl. A-Jugend (HVM Oberliga): HGV Hürth-Gleuel – TuS Königsdorf 19:21 (10:13)

Heute ging gar nix – Gründe plausibel !

Das war heute – wie erwartet – ziemlich unterirdisch!

Ohne Torhüterin und mit 6 angeschlagenen Spielerinnen gingen wir in die Partie. Not gegen Elend wechselte sich ab, denn auch die Gegnerinnen konnten nicht durchschlagskräftig punkten. Unsere Ersatzkeeperinnen Leonie und Lea machten ihren Job eigentlich gut, aber der Rest war lahm, angeschlagen und ohne Witz in Angriff und Abwehr unterwegs.

In der zweiten Halbzeit kamen wir zwar immer wieder in Schlagweite, aber die letzten Kräfte versagten am Ende und so kam Königsdorf auf die Siegerstraße; die offene Manndeckung war zwar am Ende noch relativ erfolgreich, aber die ausgelassenen Chancen spendierten Königsdorf den Sieg. Ein Glück, dass dies am Tabellenstand nichts ändert und auch die Partie am kommenden Dienstag in Pulheim nichts am insgesamt positiven Eindruck der Saison verändern wird J

HGV: Leonie Börner (2), Lea Pfefferle (2/1); Helen Sulprizio (6), Kira Bobeth (2), Sabrina Klöther (3/1), Sandra Born (1), Selina Reitmeier (2), Mona Dexel (1), Jasmina Kalav.

Spieltag: 22.01.2015: weibl. A-Jugend (HVM Oberliga): HSG Merkstein – HGV Hürth-Gleuel 26:32 (12:15)

Am Ende richtig stark

Nach unserem überzeugenden Sieg gegen Erftstadt hatten die Merksteiner Mädels zwar Respekt, aber hatten selber sehr hoch gegen Königsdorf gewonnen. Daher erwarteten wir ein Spiel auf Augenhöhe. So lief es dann auch in der ersten Halbzeit. Kein Team konnte sich absetzen, dabei legten wir immer ein Tor vor und Merkstein glich verhältnismäßig problemlos aus. Ende der ersten Halbzeit konnten wir aber mal in der Abwehr dagegen halten und vorne punkten. Der erarbeitete Vorsprung zur Halbzeit war völlig in Ordnung. So wollten wir weiterspielen, aber nach 8 Minuten der zweiten Halbzeit mit vielen technischen Fehlern und einer schlappen Abwehr sagte der gegnerische Trainer beim 15:15 und einer schleunigst genommenen Auszeit zurecht „Jetzt haben wir sie“. Da mussten unsere Mädels auch mal „Schimpfe“ einstecken; die ersten Sechs mussten jetzt ran und die „Kastanien aus dem Feuer holen“ J. Der Plan ging auf – vor allem weil wir in der Abwehr auf aggressive 6:0 mit Selina und Lea (Sonderlob!) im Mittelblock umstellten. Endlich war die Mitte zu, Jule steigerte sich immer mehr und plötzlich lief´s wieder. Helen führte konsequent Regie, bediente die Kreisläufer und die Halben, Leonie B. versenkte 5 Bälle gegen ihren Lieblingsgegner – manchmal auch aus dem Nullwinkel. Beim 20:18 hatten wir wieder Oberwasser und ab dem Zeitpunkt drehten alle nochmal auf – auch die Einwechselspielerinnen zeigten jetzt ansprechende Leistungen. Am Ende hätten wir in diesem äußerst fairen Spiel noch deutlich höher gewinnen können, aber wir wollen zufrieden sein. Das Minimalziel ist bereits erreicht. Leider zog Nina sich einen Bänderanriss zu und kann erst in der Quali zur nächsten Saison wieder angreifen – gute Besserung! Danke an die Betreuerinnen Leonie K. und Vanessa, die heute viel zu tun hatten.

 

HGV: Jule Kaschel (47%); Helen Sulprizio (4), Kira Bobeth (1), Sabrina Klöther (5), Leonie Börner (5), Sandra Born (2/1), Tijana Milosevska, Nina Tauber (1), Lea Pfefferle (6/2), Mona Dexel, Selina Reitmeier (8), Jasmina Kalav.