Schon im Vorfeld standen die Vorzeichen für unser Auswärtsspiel alles andere als gut: Besonders im Rückraum mussten wir einige Ausfälle verkraften, die uns normalerweise wichtige Möglichkeiten zur Entlastung bieten. Dennoch gingen wir motiviert in die Partie beim Longericher SC II.
Erste Halbzeit – wir stehen uns selbst im Weg
Von Beginn an zeigte sich ein klares Muster: Wir erspielten uns zwar gute Chancen, doch zu viele dieser Möglichkeiten blieben ungenutzt. Die zahlreichen Fehlwürfe verhinderten, dass wir uns für unseren Aufwand belohnen konnten.
In der Abwehr agierten wir insgesamt zu passiv und mit zu wenig Aggressivität. Wir ließen dem Gegner zu viel Raum und Tempo, was uns immer wieder in Schwierigkeiten brachte.
Ein Lichtblick in dieser Phase war jedoch unser Torhüter. Mit starken Paraden hielt er uns im Spiel und sorgte dafür, dass wir trotz all unserer Probleme nur mit einem knappen 9:8‑Rückstand in die Halbzeitpause gingen.
Zweite Halbzeit – Handball ist ein Laufspiel
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich schnell, dass Handball zu großen Teilen über Laufbereitschaft entschieden wird. Genau diese fehlte uns beim Rückzugsverhalten. Nach Ballverlusten – und davon gab es leider einige – kamen wir zu selten rechtzeitig hinter den Ball.
Gleichzeitig ließen wir weiterhin viele klare Chancen liegen. Das Zusammenspiel aus vergebenen Würfen, fehlender Entschlossenheit in der Abwehr und einer steigenden Anzahl technischer Fehler (Fehlpässe, überhastete Würfe, ungenaue Zuspiele) führte schließlich zu einer deutlichen und verdienten 26:17‑Niederlage.
*Ein Dank an Cedric*
Ein großes Dankeschön geht an Cedric, der heute kurzfristig ausgeholfen hat und sich sofort gut eingefügt hat. Wir hoffen sehr, dass er uns auch in Zukunft weiter unterstützen kann – sowohl sportlich als auch menschlich eine Bereicherung für die Mannschaft!
*Ausblick – Leidenschaft wieder entfachen*
Auch wenn dieser Tag sportlich nicht viel Grund zur Freude bot, steckt in der Mannschaft deutlich mehr. Der Funke der Leidenschaft – Handball als Laufspiel zu leben, sich zu bewegen, zu kämpfen und Spaß daran zu haben – muss in den kommenden Trainingseinheiten wieder geweckt werden.
Für die letzten beiden Saisonspiele gilt es nun, genau das zurückzuholen:
*Leidenschaft, Mut und Freude am Spiel.*
Dann werden wir wieder zeigen, wozu wir wirklich in der Lage sind.
Die D‑Jugend des HGV Hürth‑Gleuel musste sich im Auswärtsspiel gegen Opladen II trotz eines engagierten Starts am Ende deutlich mit 34:26 geschlagen geben. Dabei begann die Partie zunächst vielversprechend: Die ersten fünf Minuten gehörten klar den Gästen, die konzentriert, mutig und mit guter Energie auftraten.
Zur Halbzeit lag der HGV lediglich mit 13:11 zurück – ein Ergebnis, das absolut offenließ, wie die Partie ausgehen würde. Doch je länger das Spiel dauerte, desto deutlicher wurde, dass die dreiwöchige spielfreie Zeit dem Team erstmals spürbar den zuvor aufgebauten Rhythmus genommen hatte.
Im Angriff schlichen sich zu viele Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung ein, wodurch einige gute Torchancen ungenutzt blieben. Auch ohne Ball fehlte es an der gewohnten Dynamik und klaren Laufwegen. In der Abwehr fand die Mannschaft ebenfalls keinen stabilen Zugriff und ließ den Gegner mehrfach zu einfachen Treffern kommen.
All diese Faktoren führten schließlich dazu, dass ein eigentlich mögliches besseres Ergebnis ausblieb – vor allem dann, wenn man die starken Leistungen der letzten Wochen und die im Training erarbeiteten Inhalte hätte abrufen können.
Nun heißt es, aus diesem Spiel zu lernen, den Blick nach vorn zu richten und für die kommenden drei Partien noch einmal alle Kräfte im Training zu mobilisieren. Die Qualität und das Potenzial sind da – jetzt gilt es, den Flow wiederzufinden.
Die D-Jugend des HGV Hürth-Gleuel bestätigte beim heutigen Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln II eindrucksvoll die starke Form der vergangenen Wochen. Die positive Entwicklung aus Training und letzten Spielen wurde erneut sichtbar und am Ende nun endlich mit einem verdienten 33:20-Erfolg belohnt.
Von Beginn an zeigten die Spieler eine geschlossene und konzentrierte Leistung. Viele gelungene Spielabläufe im Angriff, konsequente Abwehraktionen sowie zwei starke Torhüterleistungen sorgten dafür, dass sich das Team früh absetzen konnte. Auch in hitzigen Spielsituationen bewahrten die Spieler einen kühlen Kopf, kämpften bis zum Schlusspfiff um jeden Ball und ließen den Gegner nie zurück ins Spiel kommen.
Der Sieg ist das Ergebnis einer starken Mannschaftsleistung, bei der jeder Spieler seinen Beitrag leistete und der Teamgedanke jederzeit im Vordergrund stand.
Trotz des deutlichen Erfolgs heißt es nun, weiter fleißig im Training zu arbeiten und diese Leistung in den kommenden Wochen und Monaten zu bestätigen.
Ansprechpartner : Markus Schmitz
E-Mail:markus.schmitz@hgvhandball.de
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