*Nur gemeinsam ist man stark*

Unter diesem Motto trat unsere D‑Jugend des HGV Hürth-Gleuel im spannenden Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Pulheimer SC an – und zeigte eindrucksvoll, was eine geschlossene Mannschaftsleistung bewirken kann.

Von Beginn an entwickelte sich ein mitreißendes Spiel, in dem beide Teams hohes Tempo, Teamgeist und viel Leidenschaft zeigten. Mit einem knappen 16:17 ging es in die Halbzeitpause – ein Hinweis darauf, dass hier heute alles möglich war.

*Ein starkes Unentschieden – mit viel Licht und wenig Schatten*

Am Ende stand ein absolut verdienter 26:26‑Punktgewinn, der von großartigen Kombinationen, mutigen Abschlüssen und einem starken Zusammenhalt geprägt war. Besonders auffällig war das schöne Zusammenspiel im Rückraum mit den Außen und dem Kreis, das immer wieder zu erfolgreichen Torchancen führte.

Ein großes Dankeschön geht an Simon und Jona, die sich im Sinne des Mannschaftserfolgs dieses Mal zurückgenommen haben. Genau diese Bereitschaft, füreinander einzustehen, zeichnet ein echtes Team aus.

*Kleinigkeiten haben den Sieg verhindert*

Mit ein wenig mehr Glück in einigen Situationen sowie einem noch konsequenteren Forcieren des Zusammenspiels wäre heute durchaus ein Sieg möglich gewesen. In ein paar entscheidenden Momenten fehlte noch der kühle Kopf, und in der Abwehr hätte etwas mehr Entschlossenheit den Ausschlag zugunsten des HGV geben können.

Doch trotz dieser Kleinigkeiten überwog klar das Positive: *viel mehr Licht als Schatten.*

*Blick nach vorn*

Jetzt heißt es, nächsten Sonntag im letzten Saisonspiel noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren. Ziel ist ein mannschaftlich geschlossener und verdienter Sieg gegen Bedburg – denn wer so kämpft und zusammenspielt wie heute, hat sich einen erfolgreichen Saisonabschluss mehr als verdient.

Doch vorher wartet noch ein besonderes Highlight:

Am Donnerstag, den 19.03.2026, besucht die Mannschaft als Saisonabschluss das Länderspiel Deutschland gegen Ägypten in Dortmund – ein tolles Erlebnis, das sicher zusätzliche Motivation freisetzen wird.

Schon im Vorfeld standen die Vorzeichen für unser Auswärtsspiel alles andere als gut: Besonders im Rückraum mussten wir einige Ausfälle verkraften, die uns normalerweise wichtige Möglichkeiten zur Entlastung bieten. Dennoch gingen wir motiviert in die Partie beim Longericher SC II.

Erste Halbzeit – wir stehen uns selbst im Weg

Von Beginn an zeigte sich ein klares Muster: Wir erspielten uns zwar gute Chancen, doch zu viele dieser Möglichkeiten blieben ungenutzt. Die zahlreichen Fehlwürfe verhinderten, dass wir uns für unseren Aufwand belohnen konnten.

In der Abwehr agierten wir insgesamt zu passiv und mit zu wenig Aggressivität. Wir ließen dem Gegner zu viel Raum und Tempo, was uns immer wieder in Schwierigkeiten brachte.

Ein Lichtblick in dieser Phase war jedoch unser Torhüter. Mit starken Paraden hielt er uns im Spiel und sorgte dafür, dass wir trotz all unserer Probleme nur mit einem knappen 9:8‑Rückstand in die Halbzeitpause gingen.

Zweite Halbzeit – Handball ist ein Laufspiel

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich schnell, dass Handball zu großen Teilen über Laufbereitschaft entschieden wird. Genau diese fehlte uns beim Rückzugsverhalten. Nach Ballverlusten – und davon gab es leider einige – kamen wir zu selten rechtzeitig hinter den Ball.

Gleichzeitig ließen wir weiterhin viele klare Chancen liegen. Das Zusammenspiel aus vergebenen Würfen, fehlender Entschlossenheit in der Abwehr und einer steigenden Anzahl technischer Fehler (Fehlpässe, überhastete Würfe, ungenaue Zuspiele) führte schließlich zu einer deutlichen und verdienten 26:17‑Niederlage.

*Ein Dank an Cedric*

Ein großes Dankeschön geht an Cedric, der heute kurzfristig ausgeholfen hat und sich sofort gut eingefügt hat. Wir hoffen sehr, dass er uns auch in Zukunft weiter unterstützen kann – sowohl sportlich als auch menschlich eine Bereicherung für die Mannschaft!

*Ausblick – Leidenschaft wieder entfachen*

Auch wenn dieser Tag sportlich nicht viel Grund zur Freude bot, steckt in der Mannschaft deutlich mehr. Der Funke der Leidenschaft – Handball als Laufspiel zu leben, sich zu bewegen, zu kämpfen und Spaß daran zu haben – muss in den kommenden Trainingseinheiten wieder geweckt werden.

Für die letzten beiden Saisonspiele gilt es nun, genau das zurückzuholen:

*Leidenschaft, Mut und Freude am Spiel.*

Dann werden wir wieder zeigen, wozu wir wirklich in der Lage sind.

Die D‑Jugend des HGV Hürth‑Gleuel musste sich im Auswärtsspiel gegen Opladen II trotz eines engagierten Starts am Ende deutlich mit 34:26 geschlagen geben. Dabei begann die Partie zunächst vielversprechend: Die ersten fünf Minuten gehörten klar den Gästen, die konzentriert, mutig und mit guter Energie auftraten.
Zur Halbzeit lag der HGV lediglich mit 13:11 zurück – ein Ergebnis, das absolut offenließ, wie die Partie ausgehen würde. Doch je länger das Spiel dauerte, desto deutlicher wurde, dass die dreiwöchige spielfreie Zeit dem Team erstmals spürbar den zuvor aufgebauten Rhythmus genommen hatte.
Im Angriff schlichen sich zu viele Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung ein, wodurch einige gute Torchancen ungenutzt blieben. Auch ohne Ball fehlte es an der gewohnten Dynamik und klaren Laufwegen. In der Abwehr fand die Mannschaft ebenfalls keinen stabilen Zugriff und ließ den Gegner mehrfach zu einfachen Treffern kommen.
All diese Faktoren führten schließlich dazu, dass ein eigentlich mögliches besseres Ergebnis ausblieb – vor allem dann, wenn man die starken Leistungen der letzten Wochen und die im Training erarbeiteten Inhalte hätte abrufen können.
Nun heißt es, aus diesem Spiel zu lernen, den Blick nach vorn zu richten und für die kommenden drei Partien noch einmal alle Kräfte im Training zu mobilisieren. Die Qualität und das Potenzial sind da – jetzt gilt es, den Flow wiederzufinden.

Ansprechpartner : Björn Labudda

E-mail: bjoernlabudda@web.de

Telefon: 0177 3205951