Physio
Goldhändchen
Inh. Rassan Takana
Telefon: 02233 / 80 88 89 9
Fax: 02233 / 80 88 89 8
E-Mail:Leitung@physio-goldhaendchen.de
Weierstrasse 3
50354 Hürth
https://physio-goldhaendchen.de/
Ansprechpartner Andreas Imhoff
E-Mail:andreas.imhoff@hgvhandball.de
Telefon: 0157 78782297
In einem intensiven Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Longericher SC III zeigte der HGV über weite Strecken eine ordentliche Leistung, musste sich am Ende jedoch mit 20:24 geschlagen geben. Besonders bitter: Die Hürther ließen zahlreiche hochkarätige Tormöglichkeiten ungenutzt und verpassten es wie im Hinspiel so, für eine kleine Überraschung zu sorgen.
Die Gäste aus Hürth erwischten einen guten Start und gingen zunächst früh in Führung. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb das Spiel ausgeglichen, Hürth überzeugte dabei erneut mit einer stabilen Defensive. Zur Halbzeit lag man verdient mit 11:9 in Führung.
Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie jedoch. Longerich kam deutlich besser aus der Kabine und nutzte nun konsequenter seine Chancen. Währenddessen scheiterte Hürth mehrfach frei vor dem Tor und ließ beste Möglichkeiten liegen. Innerhalb weniger Minuten drehten die Gastgeber das Spiel und setzten sich entscheidend ab.
Trotz kämpferischer Leistung gelang es Hürth nicht mehr, den Rückstand aufzuholen. Am Ende stand eine 20:24-Niederlage, die vor allem aufgrund der vielen vergebenen Chancen gegen den Tabellenzweiten besonders schmerzt.
Nun hat man vor der Osterpause nach zwei Niederlagen noch die Chance zur Trendwende, wenn man am kommenden Samstag zum Brühler TV II reist.
Eine schmerzhafte Niederlage mussten die Hürther beim Auswärtsspiel in Rodenkirchen hinnehmen. Personell geschwächt konnte man vor allem defensiv durch die Ausfälle von Reinhardt, Senter und kurzfristig Kügler nicht annähernd an das Niveau der letzten Wochen anknüpfen. Von Beginn an lief man einem Rückstand hinterher, den man im Laufe der ersten Halbzeit maximal auf zwei Tore verkürzen konnte, das letzte Mal als man aus einem 12:17 Rückstand auf 15:17 heran kam und noch ein zartes Pflänzchen am Leben ließ. Doch bereits kurz nach der Pause mussten auch die größten Optimisten daran zweifeln, ob die Gleueler noch etwas Zählbares mitnehmen können. Die zum Teil überharte Spielweise der Gastgeber hinterließ nun auch in der Offensive deutliche Spuren im Hürther Spiel und so hielten die Kangaroos den Abstand bei 3-5 Toren und profitierten dabei von einer Hürther Phase, in der zwischen der 41. und 51. Minuten kein Tor erzielt werden konnte. Mit dem 32:24 war die Vorentscheidung gefallen und letztendlich musste man sich 38:29 geschlagen geben.
Verdient, aber sicherlich erklärbar, da man den Ausfall von gleich drei Innenblockern nicht mal ebenso kompensieren kann. Mit dieser Niederlage sind die Kangaroos mit einem Spiel weniger nunmehr auf einen Punkt an die Hürther herangerückt und könnten am kommenden Wochenende theoretisch vorbeiziehen. Doch auch wenn das passieren sollte haben die Hürther mit Blick auf das Restprogramm der beiden Teams die besseren Karten am Ende der Saison auf Platz 3 zu landen, denn kommendes Wochenende hat man mit dem so gut wie als Aufsteiger feststehenden Longericher SC III, die letzte Mannschaft aus den Top 5 vor der Brust, während die Kangaroos noch den LSC sowie Ehrenfeld und MTV bespielen müssen.
Einen am Ende hart umkämpften Heimsieg fuhren die Hürther am vergangenen Samstag gegen Ehrenfeld ein. Diese lagen vor der Partie in Lauerstellung, um mit einem Sieg in Hürth dem HGV auf Platz 3 noch mal auf die Pelle zu rücken. Dank einer über weite Strecken guten bis sehr guten Abwehr- und Torwartleistung vergrößerten die Hürther den Abstand auf diesen einen von zwei Verfolgern auf nunmehr 7 Punkte. Wie bereits das Spiel beim Tabellenführer MTV war auch diese Partie nichts für den Geschmack von Zuschauern, die das Offensivspektakel lieben. Viel mehr war es erneut eine Art Abnutzungskampf, der von den Defensivreihen und von fehleranfälligen Angriffsbemühungen geprägt wurde. Auch wenn die Hürther im Laufe der ersten Halbzeit immer wieder leicht wegziehen konnten, Ehrenfeld blieb hartnäckig auf den Fersen. Einen 3:0-Lauf kurz vor der Pause von 8:7 auf 11:7 brachte die Gäste nicht ins Grübeln, stattdessen schlugen sie nochmal zurück und beide Teams gingen mit einem 12:10 aus Sicht des HGV in die Kabinen. Aus diesen kamen die Hürther dann aber deutlich besser als die Gäste. Obwohl man früh zwei Zeitstrafen direkt hintereinander kassierte und somit gute vier Minuten mit einem Mann weniger agierte, schaffte man es sich ein wenig abzusetzen. Jonah Scholzen erhöhte schließlich auf 18:13, im Anschluss bekamen die Hürther erneut eine von sieben, teils durchaus fragwürdigen, Zeitstrafen. Wer sich nun eine Woche zurückerinnerte, dem musste bewusst sein das die Hürther auch bei MTV zu einem ähnlichen Zeitpunkt, also etwas mehr als eine Viertelstunde vor Schluss, mit 18:13 führten und im Anschluss vor allem offensiv völlig den Faden verloren. Und es sah nach einem Déjà-vu aus, den Ehrenfeld verkürzte dank der Überzahl schnell auf 18:16. Diesmal aber blieben die Hürther in den Folgeminuten stabil und erhöhten wieder auf +5 (22:17, 54.), die Vorentscheidung? Nein, denn wieder mussten die Hürther innerhalb von drei Minuten zwei Zeitstrafen hinnehmen und leisten sich in dieser Phase nun auch Fehlwürfe oder technische Fehler, die Ehrenfeld meist konsequent bestrafte. Meist, denn es war Matthias Raczek im Tor zu verdanken, das die Gäste lediglich den 22:21 Anschluss herstellen konnte. So kämpften die Hürther einen knappen 23:21 Erfolg ins Ziel, der rein vom Spielverlauf her sicher verdient war.
Trotzdem müssen die Hürther sich hinterfragen warum man vor allem nach starken Phasen insbesondere offensiv wenig bis gar nichts mehr auf die Platte bekommt. Mut macht aber weiterhin die Abwehr, die bereits seit einigen Spielen das absolute Prunkstück der Hürther darstellt und der aktuell etwas schwächelnden Offensivabteilung den Rücken freihält. Kommenden Sonntag gastieren die Hürther zum Abschluss des 19. Spieltags bei den Cologne Kangaroos.










