Nach zuletzt zwei Niederlagen haben die Hürther vor der Osterpause wieder zwei Punkte eingefahren und sich im Rennen um Platz 3 zurückgemeldet. Über die gesamte erste Halbzeit zeichnete sich ein ausgeglichenes Spiel hab. Hürth leistete sich vor allem zu Beginn einige Nachlässigkeiten im Abschluss und stand defensiv zu abwartend, sodass die Brühler insbesondere über Rückraumwürfe zum Erfolg kamen. Auch eine zwischenzeitliche 2-Tore Führung war beim 11:11 schon wieder dahin und so fuhren die Teams im Parallelslalom in die Halbzeitpause. Immerhin gelang es den Hürthern trotz einer Unterzahl eine knappe Pausenführung mit in die Kabine zu nehmen. Nach der Pause kippte das Spiel dann aber langsam auf die Hürther Seite, in Minute 35 führte man 17:21, doch Brühl stellte noch zweimal, beim 20:22 (39.) und 24:26 (45.), den Abstand auf -2. Was folgte war dann allerdings ein 5:0-Lauf der Hürther, auch bedingt – so ehrlich muss man an dieser Stelle sein – durch einige sehr glückliche (Nicht-) Pfiffe zugunsten des HGV, unter anderem fand ein eindeutiges Tor der Gastgeber keine Anerkennung beim Schiedsrichter. Mit dem 24:31 keine zehn Minuten vor dem Ende war also die Vorentscheidung gefallen und die Hürther spielten die letzten Minuten souverän herunter und gewannen am Ende durchaus auch verdient. Mit diesem Sieg springen die Hürther vor der Osterpause wieder auf den 3. Platz, haben allerdings auch ein Spiel mehr absolviert als die Cologne Kangaroos, die einen Punkt weniger auf dem Konto haben.

Am 11.04. wird das Bild wieder klarer, wenn die Kangaroos ihr Nachholspiel gegen Longerich absolviert haben, in dem der LSC den Aufstieg fix machen könnte. Für die Hürther geht es am 18.04. regulär mit dem Heimspiel gegen die dritte Mannschaft vom Polizei SV Köln weiter.

 

In einem intensiven Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Longericher SC III zeigte der HGV über weite Strecken eine ordentliche Leistung, musste sich am Ende jedoch mit 20:24 geschlagen geben. Besonders bitter: Die Hürther ließen zahlreiche hochkarätige Tormöglichkeiten ungenutzt und verpassten es wie im Hinspiel so, für eine kleine Überraschung zu sorgen.
Die Gäste aus Hürth erwischten einen guten Start und gingen zunächst früh in Führung. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb das Spiel ausgeglichen, Hürth überzeugte dabei erneut mit einer stabilen Defensive. Zur Halbzeit lag man verdient mit 11:9 in Führung.
Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie jedoch. Longerich kam deutlich besser aus der Kabine und nutzte nun konsequenter seine Chancen. Währenddessen scheiterte Hürth mehrfach frei vor dem Tor und ließ beste Möglichkeiten liegen. Innerhalb weniger Minuten drehten die Gastgeber das Spiel und setzten sich entscheidend ab.
Trotz kämpferischer Leistung gelang es Hürth nicht mehr, den Rückstand aufzuholen. Am Ende stand eine 20:24-Niederlage, die vor allem aufgrund der vielen vergebenen Chancen gegen den Tabellenzweiten besonders schmerzt.

Nun hat man vor der Osterpause nach zwei Niederlagen noch die Chance zur Trendwende, wenn man am kommenden Samstag zum Brühler TV II reist.

Eine schmerzhafte Niederlage mussten die Hürther beim Auswärtsspiel in Rodenkirchen hinnehmen. Personell geschwächt konnte man vor allem defensiv durch die Ausfälle von Reinhardt, Senter und kurzfristig Kügler nicht annähernd an das Niveau der letzten Wochen anknüpfen. Von Beginn an lief man einem Rückstand hinterher, den man im Laufe der ersten Halbzeit maximal auf zwei Tore verkürzen konnte, das letzte Mal als man aus einem 12:17 Rückstand auf 15:17 heran kam und noch ein zartes Pflänzchen am Leben ließ. Doch bereits kurz nach der Pause mussten auch die größten Optimisten daran zweifeln, ob die Gleueler noch etwas Zählbares mitnehmen können. Die zum Teil überharte Spielweise der Gastgeber hinterließ nun auch in der Offensive deutliche Spuren im Hürther Spiel und so hielten die Kangaroos den Abstand bei 3-5 Toren und profitierten dabei von einer Hürther Phase, in der zwischen der 41. und 51. Minuten kein Tor erzielt werden konnte. Mit dem 32:24 war die Vorentscheidung gefallen und letztendlich musste man sich 38:29 geschlagen geben.

Verdient, aber sicherlich erklärbar, da man den Ausfall von gleich drei Innenblockern nicht mal ebenso kompensieren kann. Mit dieser Niederlage sind die Kangaroos mit einem Spiel weniger nunmehr auf einen Punkt an die Hürther herangerückt und könnten am kommenden Wochenende theoretisch vorbeiziehen. Doch auch wenn das passieren sollte haben die Hürther mit Blick auf das Restprogramm der beiden Teams die besseren Karten am Ende der Saison auf Platz 3 zu landen, denn kommendes Wochenende hat man mit dem so gut wie als Aufsteiger feststehenden Longericher SC III, die letzte Mannschaft aus den Top 5 vor der Brust, während die Kangaroos noch den LSC sowie Ehrenfeld und MTV bespielen müssen.

Einen am Ende hart umkämpften Heimsieg fuhren die Hürther am vergangenen Samstag gegen Ehrenfeld ein. Diese lagen vor der Partie in Lauerstellung, um mit einem Sieg in Hürth dem HGV auf Platz 3 noch mal auf die Pelle zu rücken. Dank einer über weite Strecken guten bis sehr guten Abwehr- und Torwartleistung vergrößerten die Hürther den Abstand auf diesen einen von zwei Verfolgern auf nunmehr 7 Punkte. Wie bereits das Spiel beim Tabellenführer MTV war auch diese Partie nichts für den Geschmack von Zuschauern, die das Offensivspektakel lieben. Viel mehr war es erneut eine Art Abnutzungskampf, der von den Defensivreihen und von fehleranfälligen Angriffsbemühungen geprägt wurde. Auch wenn die Hürther im Laufe der ersten Halbzeit immer wieder leicht wegziehen konnten, Ehrenfeld blieb hartnäckig auf den Fersen. Einen 3:0-Lauf kurz vor der Pause von 8:7 auf 11:7 brachte die Gäste nicht ins Grübeln, stattdessen schlugen sie nochmal zurück und beide Teams gingen mit einem 12:10 aus Sicht des HGV in die Kabinen. Aus diesen kamen die Hürther dann aber deutlich besser als die Gäste. Obwohl man früh zwei Zeitstrafen direkt hintereinander kassierte und somit gute vier Minuten mit einem Mann weniger agierte, schaffte man es sich ein wenig abzusetzen. Jonah Scholzen erhöhte schließlich auf 18:13, im Anschluss bekamen die Hürther erneut eine von sieben, teils durchaus fragwürdigen, Zeitstrafen. Wer sich nun eine Woche zurückerinnerte, dem musste bewusst sein das die Hürther auch bei MTV zu einem ähnlichen Zeitpunkt, also etwas mehr als eine Viertelstunde vor Schluss, mit 18:13 führten und im Anschluss vor allem offensiv völlig den Faden verloren. Und es sah nach einem Déjà-vu aus, den Ehrenfeld verkürzte dank der Überzahl schnell auf 18:16. Diesmal aber blieben die Hürther in den Folgeminuten stabil und erhöhten wieder auf +5 (22:17, 54.), die Vorentscheidung? Nein, denn wieder mussten die Hürther innerhalb von drei Minuten zwei Zeitstrafen hinnehmen und leisten sich in dieser Phase nun auch Fehlwürfe oder technische Fehler, die Ehrenfeld meist konsequent bestrafte. Meist, denn es war Matthias Raczek im Tor zu verdanken, das die Gäste lediglich den 22:21 Anschluss herstellen konnte. So kämpften die Hürther einen knappen 23:21 Erfolg ins Ziel, der rein vom Spielverlauf her sicher verdient war.

Trotzdem müssen die Hürther sich hinterfragen warum man vor allem nach starken Phasen insbesondere offensiv wenig bis gar nichts mehr auf die Platte bekommt. Mut macht aber weiterhin die Abwehr, die bereits seit einigen Spielen das absolute Prunkstück der Hürther darstellt und der aktuell etwas schwächelnden Offensivabteilung den Rücken freihält. Kommenden Sonntag gastieren die Hürther zum Abschluss des 19. Spieltags bei den Cologne Kangaroos.

Eine ärgerliche weil vermeidbare Niederlage mussten die Hürther beim Tabellenführer einstecken. Die Hürther zeigten von Beginn an, dass sie gewillt waren dem Spitzenreiter die zweite Niederlage gegen Hürth und auch insgesamt zuzufügen. Die Defensive arbeitete überragend und ließ 13 Minuten lang nur einen Gegentreffer zu, gleichzeitig zeigte sich aber auch das, was den Hürthern im weiteren Spielverlauf zum Verhängnis wurde.
Offensiv tat man sich selber nicht so leicht und ließ darüber hinaus noch beste Möglichkeiten, insbesondere von den Außenpositionen aus. Dennoch lag man nach etwas über einer Viertelstunde in einer torarmen Partie vollkommen verdient 2:6 in Front. Dann kam der MTV allerdings besser ins Spiel und übernahm das Heft des Handels bis kurz vor der Pause in die Hand. Beim 9:9 hatte der Tabellenführer wieder ausgeglichen (24.), doch der HGV erkämpfte sich auch dank einer cleveren Freiwurfvariante wenige Sekunden vor der Pause eine knappe, aber insgesamt verdiente 10:12 Pausenführung. Auch der Start in den zweiten Durchgang gehärte den Hürthern, auch wenn es weiter ein Spiel war, das von beiden Abwehrreihen bestimmt wurde und als Kai Krista mit einem Hattrick die Treffer 16, 17 und 18 erzielte geriet der Auswärtserfolg zum ersten Mal so richtig in greifbare Nähe (13:18, 42.). Diese Hochphase fand aber mit diesem 18. Treffer ein jähes Ende, den im weiteren Spielverlauf gelang den Hürthern offensiv fast nichts mehr. Der Treffer von Andreas Senter zum 15:19 war für die nächsten fast acht Minuten der Letzte. Erst ein Siebenmeter von Jochen Schreuer beendete diese Flaute, doch die Gastgeber hatten da schon zum 19:19 ausgeglichen. Nach der erneuten Führung der Hürther durch eben diesen Siebenmeter zum 19:20, übernahm der MTV aber in den letzten 10 Minuten vollends die Kontrolle. Immer wieder leisteten sich die Hürther jetzt technische Fehler oder scheiterten am gegnerischen Torhüter.
Im Stile einer Spitzenmannschaft griff Mülheim nun zu und mit einem 5:0 zum 24:20 für die Vorentscheidung (58.). Erst Louis Kopprasch unterband diesen Lauf nach einer gut zehnminütigen Phase, in der die Hürther kein Tor erzielen konnten. Freilich kam dieser Treffer 90 Sekunden vor dem Ende zu spät und so musste sich der HGV am Ende 25:21 geschlagen geben. 40 Minuten war man das deutlich bessere Team, doch man musste am Ende die Erkenntnis mitnehmen, dass 40 gute bis sehr gute Minuten nicht ausreichen, um Spiele auf diesem Niveau erfolgreich zu gestalten.

Ein wichtiges Learning für die kommenden Aufgaben, nicht nur in der verbleibenden Saison.

 

 

Die Revanche für die ärgerliche Hinspielniederlage ist eindrucksvoll geglückt. In einer von Beginn an einseitigen Partie ließen die Hürther zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen, wer die beiden Punkte einfahren wird. Früh hatte man sich beim 11:3 bereits sicher abgesetzt und baute den Vorsprung immer weiter im Laufe des ersten Durchgangs aus. Sollte es noch aus irgendeinem Grund letzte Restzweifel gegeben haben, wischte ein 5:0-Lauf kurz vor der Pause vom 17:8 zum 22:8 auch diese endgültig beiseite.

In der zweiten Halbzeit brauchten die Hürther noch fünf Minuten um richtig in die Gänge zukommen, danach bot sich den Zuschauern ein identisches Bild wie in Durchgang Nummer eins. Kontinuierlich setzen sich die Gastgeber weiter ab und fuhren am Ende einen auch in der Höhe verdienten Sieg ein, der nun auch hoffentlich Selbstvertrauen für die richtungsweisenden Spiele nach der Karnevalspause gibt.

 

Ein erwartet ungefährdeten Auswärtserfolg gab es für die Hürther am vergangenen Wochenende beim abgeschlagenen Tabellenletzten FSV Köln. Dieser trat wieder mit gerade einmal einem Auswechselspieler an und hatte dem Tabellendritten aus Hürth im Grunde nichts entgegenzusetzen. Schon in der Anfangsphase setzten sich die Gäste unter anderem durch einen 8:0-Lauf zwischen der 7. und 16. Spielminute mit mehreren Toren ab und sorgten bereits so früh für sehr klare Verhältnisse. In Minute 19 lag man das erste Mal zweistellig in Front und wechselte bei 9:23 die Seiten und hatte da sogar noch zwei Siebenmeter ungenutzt gelassen.
Konnten die Gastgeber in Halbzeit eins noch den ein oder anderen Akzent offensiv setzen war ein 4:0 -Lauf von 9:27 auf 13:27 (37.) das letzte Strohfeuer. Im Anschluss kassierten die Gleueler bis zur 55. Minute kein Tor mehr und schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe.
Schlussendlich fuhr man einen deutlichen 14:39 Sieg ein und kann den Fokus jetzt auf die Partie zu Hause gegen Wesseling legen.

 

Einen ungefährdeten Heimsieg zum Auftakt der Rückrunde fuhren die Hürther gegen den Mitaufsteiger aus Königsdorf ein. Die Höhe des Erfolgs ist insofern überraschend, da man sich in den vergangenen hart umkämpften Partien immer schwertat, allerdings auf eine sehr gute Leistung der Heimmannschaft zurückzuführen ist. Taktisch hielt man sich defensiv an die Vorgaben von Coach Andreas Imhoff, legte das Kreisläuferspiel der Gäste auf Eis und hatte auch die Halbangreifer gut im Griff. Vorne nutzte man den sich bietenden Raum, da Marc Reinhardt sich einer Manndeckung erwehren musste, gnadenlos aus und kam vor allem über die rechte Seite zum Erfolg. Konnte der TuS die erste Viertelstunde noch weitestgehend mithalten mussten sie aber besonders die zehn Minuten vor der Pause immer mehr abreißen lassen. Vom 8:5 setzten die Hürther sich über 11:5 und 16:7 bis auf 18:8 zur Pause bereits vorentscheidend ab. Auch nach der Pause ließ man nicht locker, sondern legte immer wieder Läufe hin und kassierte bis zur 48. Spielminute nur zwei Gegentore und lag dann 29:10 in Front, gleichzeitig die höchste Führung im Spiel, die beim 31:12, 33:14 und 34:15 immer mal wieder Bestand hatte.
Im Hürther Lager war man also rundum zufrieden und will diesen Schwung nutzen, um auch die nächsten Partien ähnlich gestalten zu können.

 

 

Einen mühevollen Auswärtssieg fuhren die Hürther am vergangenen Samstag beim Vorletzten in Refrath ein. Dabei war vor allem die erste Hälfte eine zähe Angelegenheit, obwohl die Hürther sich früh einen Vorsprung erspielten. Dank einiger Paraden von Michael Koch im Tor und schnell vorgetragenen Angriffen lag man nach 10 Minuten bereits mit 4:8 in Front und hatte es zu diesem frühen Zeitpunkt schon mehrere gute Torchancen verpasst, die das Ergebnis sogar deutlicher hätten ausfallen lassen. Dennoch hielt man diesen Vier-Tore Vorsprung die ganze Zeit über, begann aber sich Nebenkriegsschauplätze zu suchen. So haderte man zu deutlich mit der ein oder anderen Schiedsrichterentscheidung und ließ sich auf kleine verbale Scharmützel mit Gegenspielern ein, etwas das von Gastgebern merklich gewollt und provoziert wurde. Mit Erfolg, denn nach dem 12:17 durch Michael Schulze verloren die Hürther vollends den Faden. Vor allem den Halblinken der Refrather hatte man in der Schlussphase der ersten Hälfte gar nicht mehr im Griff und im Angriff klappte rein gar nichts mehr. So musste man mit ansehen wie bis zur Pause ein 1:7-Lauf aus Hürther Sicht, das Pendel zu Gunsten der HSG schwingen ließ. Nachdem man sich in der Kabine etwas gesammelt hatte, kam man ganz ordentlich aus der Kabine. Refrath legte nochmal bis zum 24:23 vor, dann aber legten die Gleueler binnen knapp sechs Minuten einen 6:0-Lauf aufs Parkett und lagen etwas weniger als 20 Minuten vor dem Ende selbst wieder 24:29 in Front. Das zarte Pflänzchen Hoffnung, was die Refrather zur Pause noch an einen möglichen Punktgewinn glauben ließ, war somit samt Wurzel herausgerissen worden. Die Hürther erlaubten der HSG maximal auf fünf Tore zu verkürzen, bauten ihren Vorsprung im Laufe der Schlussviertelstunde über 26:32 und 28:35 bis 30:38 aus und schaffte sogar noch einen zweistelligen Sieg. Die zweite Halbzeit einzeln gesehen gewann man also 24:13, was dann schon mehr nach dem Geschmack der HGV’ler war. Halbzeit eins sollte aber als dringender Schuss vor den Bug verstanden werden, das man auch gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller nicht auf Sparflamme agieren kann. Kommendes Wochenende empfangen die Hürther den TuS Königsdorf III zum Auftakt der Rückrunde.

Nach einer vierwöchigen Pause sind die Hürther mit einem Sieg ins Kalenderjahr 2026 gestartet. Gegen die dritte Mannschaft von Fortuna Köln gab es einen am Ende ungefährdeten 35:24 Erfolg. Dabei hielten die abstiegsbedrohten Gäste aber die ersten 20 Minuten voll mit. Sah es nach dem 7:3 durch Kai Krista so aus als würde das Spiel schon früh in ruhiges Fahrwasser geraten, wurden die Gastgeber schnell eines Besseren belehrt. Die Abwehr agierte ein wenig unaufmerksam und auch vorne zeigte man zu viele unsaubere Aktionen. So konnten die Gäste zurück ins Spiel finden und beim 7:7 und 8:8 jeweils ausgleichen, es sollte aber das letzte Mal in dieser Partie sein. In den folgenden Minuten konnten sich die Hürther wieder etwas absetzen, profitierten dabei vor allem von einer Zeitstrafe gegen die Gäste und zwei parierten Siebenmetern von Michael Koch.

Bis zur Pause schaffte man es sich eine erste leicht komfortable 5-Tore herauszuwerfen und hatte den weiteren Spielverlauf nunmehr selber in der Hand. Vor allem wollte man sich die deutlich bessere Athletik und breitere Bank zu Nutze machen, was nach der Pause auch recht schnell gelang. Fortuna gelang rund sieben Minuten kein Tor und Gleuel setzte sich zum ersten Mal mit 8 ab (23:15, 41.). Gute zehn Minuten später stellten die Gleueler auf +10 (30:20, Baier, 53.), die Partei plätscherte die letzten Minuten mehr oder weniger aus und die Gastgeber fuhren ihren 5. Heimsieg der Saison ein.

Mit einem Spiel weniger als Nippes verteidigten die Hürther damit den aktuell 4 Platz, haben aber mit Blick auf die kommenden Partien eine gute Möglichkeit Platz drei zurückzuerobern und wieder erster Verfolger der beiden Spitzenteams MTV und Longerich zu werden. Kommendes Wochenende gastiert man beim Vorletzten, der HSG Refrath/Hand IV.