Physio
Goldhändchen
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Einen ungefährdeten Heimsieg zum Auftakt der Rückrunde fuhren die Hürther gegen den Mitaufsteiger aus Königsdorf ein. Die Höhe des Erfolgs ist insofern überraschend, da man sich in den vergangenen hart umkämpften Partien immer schwertat, allerdings auf eine sehr gute Leistung der Heimmannschaft zurückzuführen ist. Taktisch hielt man sich defensiv an die Vorgaben von Coach Andreas Imhoff, legte das Kreisläuferspiel der Gäste auf Eis und hatte auch die Halbangreifer gut im Griff. Vorne nutzte man den sich bietenden Raum, da Marc Reinhardt sich einer Manndeckung erwehren musste, gnadenlos aus und kam vor allem über die rechte Seite zum Erfolg. Konnte der TuS die erste Viertelstunde noch weitestgehend mithalten mussten sie aber besonders die zehn Minuten vor der Pause immer mehr abreißen lassen. Vom 8:5 setzten die Hürther sich über 11:5 und 16:7 bis auf 18:8 zur Pause bereits vorentscheidend ab. Auch nach der Pause ließ man nicht locker, sondern legte immer wieder Läufe hin und kassierte bis zur 48. Spielminute nur zwei Gegentore und lag dann 29:10 in Front, gleichzeitig die höchste Führung im Spiel, die beim 31:12, 33:14 und 34:15 immer mal wieder Bestand hatte.
Im Hürther Lager war man also rundum zufrieden und will diesen Schwung nutzen, um auch die nächsten Partien ähnlich gestalten zu können.
Einen mühevollen Auswärtssieg fuhren die Hürther am vergangenen Samstag beim Vorletzten in Refrath ein. Dabei war vor allem die erste Hälfte eine zähe Angelegenheit, obwohl die Hürther sich früh einen Vorsprung erspielten. Dank einiger Paraden von Michael Koch im Tor und schnell vorgetragenen Angriffen lag man nach 10 Minuten bereits mit 4:8 in Front und hatte es zu diesem frühen Zeitpunkt schon mehrere gute Torchancen verpasst, die das Ergebnis sogar deutlicher hätten ausfallen lassen. Dennoch hielt man diesen Vier-Tore Vorsprung die ganze Zeit über, begann aber sich Nebenkriegsschauplätze zu suchen. So haderte man zu deutlich mit der ein oder anderen Schiedsrichterentscheidung und ließ sich auf kleine verbale Scharmützel mit Gegenspielern ein, etwas das von Gastgebern merklich gewollt und provoziert wurde. Mit Erfolg, denn nach dem 12:17 durch Michael Schulze verloren die Hürther vollends den Faden. Vor allem den Halblinken der Refrather hatte man in der Schlussphase der ersten Hälfte gar nicht mehr im Griff und im Angriff klappte rein gar nichts mehr. So musste man mit ansehen wie bis zur Pause ein 1:7-Lauf aus Hürther Sicht, das Pendel zu Gunsten der HSG schwingen ließ. Nachdem man sich in der Kabine etwas gesammelt hatte, kam man ganz ordentlich aus der Kabine. Refrath legte nochmal bis zum 24:23 vor, dann aber legten die Gleueler binnen knapp sechs Minuten einen 6:0-Lauf aufs Parkett und lagen etwas weniger als 20 Minuten vor dem Ende selbst wieder 24:29 in Front. Das zarte Pflänzchen Hoffnung, was die Refrather zur Pause noch an einen möglichen Punktgewinn glauben ließ, war somit samt Wurzel herausgerissen worden. Die Hürther erlaubten der HSG maximal auf fünf Tore zu verkürzen, bauten ihren Vorsprung im Laufe der Schlussviertelstunde über 26:32 und 28:35 bis 30:38 aus und schaffte sogar noch einen zweistelligen Sieg. Die zweite Halbzeit einzeln gesehen gewann man also 24:13, was dann schon mehr nach dem Geschmack der HGV’ler war. Halbzeit eins sollte aber als dringender Schuss vor den Bug verstanden werden, das man auch gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller nicht auf Sparflamme agieren kann. Kommendes Wochenende empfangen die Hürther den TuS Königsdorf III zum Auftakt der Rückrunde.
Nach einer vierwöchigen Pause sind die Hürther mit einem Sieg ins Kalenderjahr 2026 gestartet. Gegen die dritte Mannschaft von Fortuna Köln gab es einen am Ende ungefährdeten 35:24 Erfolg. Dabei hielten die abstiegsbedrohten Gäste aber die ersten 20 Minuten voll mit. Sah es nach dem 7:3 durch Kai Krista so aus als würde das Spiel schon früh in ruhiges Fahrwasser geraten, wurden die Gastgeber schnell eines Besseren belehrt. Die Abwehr agierte ein wenig unaufmerksam und auch vorne zeigte man zu viele unsaubere Aktionen. So konnten die Gäste zurück ins Spiel finden und beim 7:7 und 8:8 jeweils ausgleichen, es sollte aber das letzte Mal in dieser Partie sein. In den folgenden Minuten konnten sich die Hürther wieder etwas absetzen, profitierten dabei vor allem von einer Zeitstrafe gegen die Gäste und zwei parierten Siebenmetern von Michael Koch.
Bis zur Pause schaffte man es sich eine erste leicht komfortable 5-Tore herauszuwerfen und hatte den weiteren Spielverlauf nunmehr selber in der Hand. Vor allem wollte man sich die deutlich bessere Athletik und breitere Bank zu Nutze machen, was nach der Pause auch recht schnell gelang. Fortuna gelang rund sieben Minuten kein Tor und Gleuel setzte sich zum ersten Mal mit 8 ab (23:15, 41.). Gute zehn Minuten später stellten die Gleueler auf +10 (30:20, Baier, 53.), die Partei plätscherte die letzten Minuten mehr oder weniger aus und die Gastgeber fuhren ihren 5. Heimsieg der Saison ein.
Mit einem Spiel weniger als Nippes verteidigten die Hürther damit den aktuell 4 Platz, haben aber mit Blick auf die kommenden Partien eine gute Möglichkeit Platz drei zurückzuerobern und wieder erster Verfolger der beiden Spitzenteams MTV und Longerich zu werden. Kommendes Wochenende gastiert man beim Vorletzten, der HSG Refrath/Hand IV.









