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Im letzten Heimspiel kassierten die Hürther eine schmerzhafte Niederlage, die sie im Kampf um die beiden Spitzenplätze der Regionsliga ein Stück weit zurückwirft. Von Beginn an entwickelte sich ein vom Ergebnis her ausgeglichenes Spiel in der keine Mannschaft einen höheren Vorsprung herauswerfen konnte. Das lag zum einen an einem gut aufgelegten Michael Koch im Tor und dem ein oder anderen Ballgewinn, andererseits aber auch an einer absolut gruseligen Chancenverwertung. Gleich mehrfach wurden absolute Hochkaräter im Gegenstoß, frei vom Kreis oder per Siebenmeter vergeben. Statt sich also frühzeitig schon ein bisschen absetzen zu können lief man die ersten 20 Minuten immer einem Rückstand hinterher. Nach ein paar personellen Wechseln und einer eigenen Überzahl kam man aber besser in die Partie und schaffte es tatsächlich, trotz einiger Fahrkarten, das Spiel zu seinen Gunsten zu drehen und ging mit einer 14:12 Führung in die Pause. Mit Wiederbeginn konnte man sogar auf 15:12 vorlegen, doch dieser Vorsprung war nach nicht mal 90 Sekunden dahin. Nun begannen die Gleueler auch noch einfache technische Fehler zu machen, die sich zu der weiterhin ungenügenden Chancenverwertung dazugesellten. Nippes stellte zunächst auf 15:15 und übernahm zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Auch ein kurzes Zwischenhoch der Hürther zum 18:16 brachte keine Verbesserung, stattdessen kassierte man einen 0:6-Lauf und lag nach etwas weniger als einer Dreiviertelstunde mit 18:22 im Hintertreffen. Die Hürther mühten sich nach Kräften, aber technische Fehler kamen ihnen immer wieder in die Quere. Erst in der Crunchtime, als auch die Gäste ein paar Fehler einstreuten kamen die Hürther wieder heran, verpassten es aber aus den bereits genannten Gründen auszugleichen oder gar in Führung zu gehen. So lief dem HGV die Zeit davon und Nippes fuhr einen, auf die 60 Minuten gesehen, verdienten Sieg ein. Trotz dieser Niederlage haben die Hürther weiterhin mit 14:6 Punkten den 3. Platz inne, da auch die Kangaroos ihre Partie gegen Ehrenfeld verloren, allerdings musste man den direkten Kontakt zu Longerich und MTV (beide 18:2) etwas abreißen lassen. Zum Abschluss des Kalenderjahres gastiert man kommendes Wochenende bei der abstiegsbedrohten dritten Mannschaft des TV Jahn-Wahn.
Nach fast zwei Monaten mussten die Hürther mal wieder auswärts antreten. In einer umkämpften Partie entführte man beide Punkte aus dem Lokodrom mit einem 29:30 Erfolg gegen die Dritte Mannschaft des PSV.

Die Anfangsphase gehörte zunächst den Hürthern, die über 1:3 und 4:6 bis zum 5:7 immer leicht in Führung lagen. Dennoch war schon dort erkennbar, dass die Gastgeber die Hürther mit ihrem Umschaltspiel vor Probleme stellten, vor allem, dass die Hürther in dieser Teildisziplin sehr pomadig agierten. Nach gut 20 Minuten hatten die Hausherren selber eine 2-Tore Führung inne (11:9), doch der HGV biss sich über 12:12, 14:14 und 16:16 in der Partie fest. Kurios wurde es mit der Halbzeitsirene: Der PSV ging Sekunden vor der Pause mit 18:17 in Führung, Dirk Kügler probierte einen Verzweiflungswurf von der Mittellinie. Da unterwegs wohl die Sirene ertönte, griff auch der PSV-Torwart nicht mehr ein, der Ball landete im Netz und der Schiedsrichter entschied auf Tor. Trotz energischer Proteste seitens der Hausherren blieb es beim Tor und beim Halbzeitstand von 18:18. Die zweite Halbzeit war von deutlicher weniger Toren, aber weiterhin viel Spannung geprägt. Mehr als zwei Tore konnte sich bis zum Ende keine der beiden Mannschaften absetzen, wobei bis 10 Minuten vor Ende immer die Kölner vorlegen konnten. Den HGV hielt weitegehend Marc Reinhardt im Spiel, der 6 seiner 7 Treffer ab Minute 40 erzielte und maßgeblich am offensiven Output der Hürther beteiligt war. Nach dem 25:23 der Gastgeber (48.), schienen diese den Vorteil in der Crunchtime zu haben, doch ein 4:0- Lauf der Hürther, durch Reinhardt, Senter, Baier und Kopprasch ließ das Pendel auf Seite des HGV schwingen. Das letzte Wort war aber immer noch nicht gesprochen, noch zweimal konnte der PSV ausgleichen (27:27 und 28:28) und auch der Treffer zum 28:30 weniger als eine Minute vor Ultimo brachte keine endgültige Entscheidung.
Nach einer Auszeit in den letzten 30 Sekunden gaben die Hürther den Ball tatsächlich nochmal mehr her aber brachten den Auswärtserfolg trotzdem in trockene Tücher. Durch die Niederlage der Kangaroos beim MTV verbesserten sich die Hürther auf den dritten Tabellenplatz und sind damit nach einem Drittel der Saison als Aufsteiger längst über den Status einer Überraschungsmannschaft hinaus.
Nach der Niederlage gegen Tabellenprimus Longerich und einem spielfreien Wochenende kehrten die Hürther mit dem Heimsieg gegen die zweite Mannschaft des Brühler TV zurück in die Erfolgsspur. Obwohl zu Beginn der Partie noch ein wenig Sand im Offensivgetriebe der Gastgeber steckte, drehten die Hürther nach dem 1:2 auf. Die Einzelmanndeckung gegen Marc Reinhardt, derer er sich zu jedem Zeitpunkt auf dem Spielfeld erwehren musste zeigte ab diesem Zeitpunkt keine Wirkung mehr und die Hürther schienen schnell für sehr klare Verhältnisse zu sorgen. Über 5:2 und 9:2 legten die Gastgeber bis in die 18. Minute einen 10:0-Lauf hin, der erst durch einen Siebenmeter der Brühler unterbrochen worden konnte. Was da noch nicht abzusehen war: Das nächste Tor der Gleueler ließ geschlagene acht Minuten auf sich warten. Zu fahrig und zu inkonsequent im Abschluss zeigte man sich ob der komfortablen Führung und musste nun selbst mit ansehen wie der BTV munter Tor um Tor einschenkte und selbst einen 7:0-Lauf zum 11:9 hinlegte, ehe Edgar Levcuk mit dem 12. Hürther Treffer dem Spuk ein Ende setzte. Danach lief das Hürther Spiel wieder flüssiger und tatsächlich konnte man bis zur Pause sogar wieder auf 5 Tore wegziehen (16:11). Die schlechte Phase konnte man in der Kabine aber komplett aus den Kleidern schütteln, denn zunächst hielten die Hürther den Vorsprung konsequent und lagen dann über 20:13 nach gut 44 Spielminuten sogar zweistellig in Führung (Schulze, 23:13). Und so ist der Rest des Spiels auch recht schnell erzählt, denn nun ließen die Hürther nichts mehr anbrennen und erlaubten den Gästen aus der Schlossstadt maximal auf 7 Tore zu verkürzen.
Insgesamt also ein mehr als verdienter Heimsieg, der nur aufgrund der schwachen Phase in Halbzeit eins einen leichten faden Beigeschmack mitbekommen hat. Trotzdem eine gute Reaktion auf die Niederlage gegen Longerich und ein Sieg der den HGV weiter in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen lässt.








