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Eine ärgerliche weil vermeidbare Niederlage mussten die Hürther beim Tabellenführer einstecken. Die Hürther zeigten von Beginn an, dass sie gewillt waren dem Spitzenreiter die zweite Niederlage gegen Hürth und auch insgesamt zuzufügen. Die Defensive arbeitete überragend und ließ 13 Minuten lang nur einen Gegentreffer zu, gleichzeitig zeigte sich aber auch das, was den Hürthern im weiteren Spielverlauf zum Verhängnis wurde.
Offensiv tat man sich selber nicht so leicht und ließ darüber hinaus noch beste Möglichkeiten, insbesondere von den Außenpositionen aus. Dennoch lag man nach etwas über einer Viertelstunde in einer torarmen Partie vollkommen verdient 2:6 in Front. Dann kam der MTV allerdings besser ins Spiel und übernahm das Heft des Handels bis kurz vor der Pause in die Hand. Beim 9:9 hatte der Tabellenführer wieder ausgeglichen (24.), doch der HGV erkämpfte sich auch dank einer cleveren Freiwurfvariante wenige Sekunden vor der Pause eine knappe, aber insgesamt verdiente 10:12 Pausenführung. Auch der Start in den zweiten Durchgang gehärte den Hürthern, auch wenn es weiter ein Spiel war, das von beiden Abwehrreihen bestimmt wurde und als Kai Krista mit einem Hattrick die Treffer 16, 17 und 18 erzielte geriet der Auswärtserfolg zum ersten Mal so richtig in greifbare Nähe (13:18, 42.). Diese Hochphase fand aber mit diesem 18. Treffer ein jähes Ende, den im weiteren Spielverlauf gelang den Hürthern offensiv fast nichts mehr. Der Treffer von Andreas Senter zum 15:19 war für die nächsten fast acht Minuten der Letzte. Erst ein Siebenmeter von Jochen Schreuer beendete diese Flaute, doch die Gastgeber hatten da schon zum 19:19 ausgeglichen. Nach der erneuten Führung der Hürther durch eben diesen Siebenmeter zum 19:20, übernahm der MTV aber in den letzten 10 Minuten vollends die Kontrolle. Immer wieder leisteten sich die Hürther jetzt technische Fehler oder scheiterten am gegnerischen Torhüter.
Im Stile einer Spitzenmannschaft griff Mülheim nun zu und mit einem 5:0 zum 24:20 für die Vorentscheidung (58.). Erst Louis Kopprasch unterband diesen Lauf nach einer gut zehnminütigen Phase, in der die Hürther kein Tor erzielen konnten. Freilich kam dieser Treffer 90 Sekunden vor dem Ende zu spät und so musste sich der HGV am Ende 25:21 geschlagen geben. 40 Minuten war man das deutlich bessere Team, doch man musste am Ende die Erkenntnis mitnehmen, dass 40 gute bis sehr gute Minuten nicht ausreichen, um Spiele auf diesem Niveau erfolgreich zu gestalten.

Ein wichtiges Learning für die kommenden Aufgaben, nicht nur in der verbleibenden Saison.

Die Revanche für die ärgerliche Hinspielniederlage ist eindrucksvoll geglückt. In einer von Beginn an einseitigen Partie ließen die Hürther zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen, wer die beiden Punkte einfahren wird. Früh hatte man sich beim 11:3 bereits sicher abgesetzt und baute den Vorsprung immer weiter im Laufe des ersten Durchgangs aus. Sollte es noch aus irgendeinem Grund letzte Restzweifel gegeben haben, wischte ein 5:0-Lauf kurz vor der Pause vom 17:8 zum 22:8 auch diese endgültig beiseite.

In der zweiten Halbzeit brauchten die Hürther noch fünf Minuten um richtig in die Gänge zukommen, danach bot sich den Zuschauern ein identisches Bild wie in Durchgang Nummer eins. Kontinuierlich setzen sich die Gastgeber weiter ab und fuhren am Ende einen auch in der Höhe verdienten Sieg ein, der nun auch hoffentlich Selbstvertrauen für die richtungsweisenden Spiele nach der Karnevalspause gibt.

Ein erwartet ungefährdeten Auswärtserfolg gab es für die Hürther am vergangenen Wochenende beim abgeschlagenen Tabellenletzten FSV Köln. Dieser trat wieder mit gerade einmal einem Auswechselspieler an und hatte dem Tabellendritten aus Hürth im Grunde nichts entgegenzusetzen. Schon in der Anfangsphase setzten sich die Gäste unter anderem durch einen 8:0-Lauf zwischen der 7. und 16. Spielminute mit mehreren Toren ab und sorgten bereits so früh für sehr klare Verhältnisse. In Minute 19 lag man das erste Mal zweistellig in Front und wechselte bei 9:23 die Seiten und hatte da sogar noch zwei Siebenmeter ungenutzt gelassen.
Konnten die Gastgeber in Halbzeit eins noch den ein oder anderen Akzent offensiv setzen war ein 4:0 -Lauf von 9:27 auf 13:27 (37.) das letzte Strohfeuer. Im Anschluss kassierten die Gleueler bis zur 55. Minute kein Tor mehr und schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe.
Schlussendlich fuhr man einen deutlichen 14:39 Sieg ein und kann den Fokus jetzt auf die Partie zu Hause gegen Wesseling legen.