Das letzte Spiel der Saison fand in LüRa statt – ein für uns unbekannter Gegner, da man zum Hinspiel in unserer Halle nicht angetreten war.
Das Ziel eine Saison ohne Niederlage zu erreichen war definiert, allerdings konnte man schon den Respekt unserer Jungs vor den beiden sehr großen und wurfstarken Spielern sehen.
Davon recht unbeeindruckt sind wir gut in die Partie gekommen, stabile Abwehr und schnelles Umschalten in den Angriff waren gute Mittel, um mit einem Tor Vorsprung in die Halbzeit zu gehen.
Was allerdings eine absolute Zumutung war, war der Boden, der eher einer Eisfläche gleich kam – und somit zu ungewohnt vielen technischen Fehlern geführt hat – vor allem aber in der Abwehr war eine stabile Reaktion auf die Angreifer von LüRa äußerst herausfordernd, so dass am Ende eine Niederlage entstand, bei der man sagen muss:
Vom Boden geschlagen !
Wir blicken auf eine sehr erfolgreiche Saison zurück, bei der das swit Jahren entscheidende Fundament darin lag, dass wir die beste Abwehr der Liga hatten, was meistens das Mittel ist, um Titelchancen zu haben.
Kombiniert mit dem zweibesten Angriff der Liga sind wir völlig zurecht Meister der Regionsliga 2025/2026 – und ab übernächster Woche starten wir mit der Vorbereitung auf die Quali-Turniere und auf die kommende Saison.
Einmal mehr ein großes DANKE an alle Jungs, an alle Eltern, an alle Sponsoren, an das Catering – ohne so tolle Menschen wäre das alles nicht möglich 🤾🏻♂️❤️‼️
Schon im Vorfeld standen die Vorzeichen für unser Auswärtsspiel alles andere als gut: Besonders im Rückraum mussten wir einige Ausfälle verkraften, die uns normalerweise wichtige Möglichkeiten zur Entlastung bieten. Dennoch gingen wir motiviert in die Partie beim Longericher SC II.
Erste Halbzeit – wir stehen uns selbst im Weg
Von Beginn an zeigte sich ein klares Muster: Wir erspielten uns zwar gute Chancen, doch zu viele dieser Möglichkeiten blieben ungenutzt. Die zahlreichen Fehlwürfe verhinderten, dass wir uns für unseren Aufwand belohnen konnten.
In der Abwehr agierten wir insgesamt zu passiv und mit zu wenig Aggressivität. Wir ließen dem Gegner zu viel Raum und Tempo, was uns immer wieder in Schwierigkeiten brachte.
Ein Lichtblick in dieser Phase war jedoch unser Torhüter. Mit starken Paraden hielt er uns im Spiel und sorgte dafür, dass wir trotz all unserer Probleme nur mit einem knappen 9:8‑Rückstand in die Halbzeitpause gingen.
Zweite Halbzeit – Handball ist ein Laufspiel
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich schnell, dass Handball zu großen Teilen über Laufbereitschaft entschieden wird. Genau diese fehlte uns beim Rückzugsverhalten. Nach Ballverlusten – und davon gab es leider einige – kamen wir zu selten rechtzeitig hinter den Ball.
Gleichzeitig ließen wir weiterhin viele klare Chancen liegen. Das Zusammenspiel aus vergebenen Würfen, fehlender Entschlossenheit in der Abwehr und einer steigenden Anzahl technischer Fehler (Fehlpässe, überhastete Würfe, ungenaue Zuspiele) führte schließlich zu einer deutlichen und verdienten 26:17‑Niederlage.
*Ein Dank an Cedric*
Ein großes Dankeschön geht an Cedric, der heute kurzfristig ausgeholfen hat und sich sofort gut eingefügt hat. Wir hoffen sehr, dass er uns auch in Zukunft weiter unterstützen kann – sowohl sportlich als auch menschlich eine Bereicherung für die Mannschaft!
*Ausblick – Leidenschaft wieder entfachen*
Auch wenn dieser Tag sportlich nicht viel Grund zur Freude bot, steckt in der Mannschaft deutlich mehr. Der Funke der Leidenschaft – Handball als Laufspiel zu leben, sich zu bewegen, zu kämpfen und Spaß daran zu haben – muss in den kommenden Trainingseinheiten wieder geweckt werden.
Für die letzten beiden Saisonspiele gilt es nun, genau das zurückzuholen:
*Leidenschaft, Mut und Freude am Spiel.*
Dann werden wir wieder zeigen, wozu wir wirklich in der Lage sind.
Einen am Ende hart umkämpften Heimsieg fuhren die Hürther am vergangenen Samstag gegen Ehrenfeld ein. Diese lagen vor der Partie in Lauerstellung, um mit einem Sieg in Hürth dem HGV auf Platz 3 noch mal auf die Pelle zu rücken. Dank einer über weite Strecken guten bis sehr guten Abwehr- und Torwartleistung vergrößerten die Hürther den Abstand auf diesen einen von zwei Verfolgern auf nunmehr 7 Punkte. Wie bereits das Spiel beim Tabellenführer MTV war auch diese Partie nichts für den Geschmack von Zuschauern, die das Offensivspektakel lieben. Viel mehr war es erneut eine Art Abnutzungskampf, der von den Defensivreihen und von fehleranfälligen Angriffsbemühungen geprägt wurde. Auch wenn die Hürther im Laufe der ersten Halbzeit immer wieder leicht wegziehen konnten, Ehrenfeld blieb hartnäckig auf den Fersen. Einen 3:0-Lauf kurz vor der Pause von 8:7 auf 11:7 brachte die Gäste nicht ins Grübeln, stattdessen schlugen sie nochmal zurück und beide Teams gingen mit einem 12:10 aus Sicht des HGV in die Kabinen. Aus diesen kamen die Hürther dann aber deutlich besser als die Gäste. Obwohl man früh zwei Zeitstrafen direkt hintereinander kassierte und somit gute vier Minuten mit einem Mann weniger agierte, schaffte man es sich ein wenig abzusetzen. Jonah Scholzen erhöhte schließlich auf 18:13, im Anschluss bekamen die Hürther erneut eine von sieben, teils durchaus fragwürdigen, Zeitstrafen. Wer sich nun eine Woche zurückerinnerte, dem musste bewusst sein das die Hürther auch bei MTV zu einem ähnlichen Zeitpunkt, also etwas mehr als eine Viertelstunde vor Schluss, mit 18:13 führten und im Anschluss vor allem offensiv völlig den Faden verloren. Und es sah nach einem Déjà-vu aus, den Ehrenfeld verkürzte dank der Überzahl schnell auf 18:16. Diesmal aber blieben die Hürther in den Folgeminuten stabil und erhöhten wieder auf +5 (22:17, 54.), die Vorentscheidung? Nein, denn wieder mussten die Hürther innerhalb von drei Minuten zwei Zeitstrafen hinnehmen und leisten sich in dieser Phase nun auch Fehlwürfe oder technische Fehler, die Ehrenfeld meist konsequent bestrafte. Meist, denn es war Matthias Raczek im Tor zu verdanken, das die Gäste lediglich den 22:21 Anschluss herstellen konnte. So kämpften die Hürther einen knappen 23:21 Erfolg ins Ziel, der rein vom Spielverlauf her sicher verdient war.
Trotzdem müssen die Hürther sich hinterfragen warum man vor allem nach starken Phasen insbesondere offensiv wenig bis gar nichts mehr auf die Platte bekommt. Mut macht aber weiterhin die Abwehr, die bereits seit einigen Spielen das absolute Prunkstück der Hürther darstellt und der aktuell etwas schwächelnden Offensivabteilung den Rücken freihält. Kommenden Sonntag gastieren die Hürther zum Abschluss des 19. Spieltags bei den Cologne Kangaroos.
In Vorbereitung zum letzten Heimspiel wurde extra mit der A-Jugend trainiert – und das hat wohl einen positiven Effekt gehabt.
Von Beginn an hat die Mannschaft gezeigt, wie man gemeinsam stark verteidigt, kontrolliert und schnell umschaltet und zeigen möchte, warum man verdient die Meisterschaft geholt hat.
Bereits nach 9 Minuten waren die Gäste beim Stand von 11:3 zur 1. Auszeit gezwungen. Beim Stand von 21:6 wurde dann der komplette Kader getauscht – und es ging nahezu nahtlos weiter, so dass es zur Halbzeit bereits 28:11 stand.
Leider mussten zur Pause 2 Spieler der Gäste zur A-Jugend das Spiel verlassen, somit hatte man bei Ehrenfeld keinen Auswechselspieler mehr.
Somit auch in Halbzeit 2 dann beim Stand von 44:19 den gesamten Kader gewechselt, um ein sehr deutlichen 48:21 Sieg im besten Spiel der Saison einzufahren, dessen spielerischer Höhepunkt der Kempa aus der 2. Welle der 2011er war – aber vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit und der Spaß am Spiel war hervorragend.
Nächsten Sonntag geht es zum letzten Spiel nach Lülsdorf-Ranzel, die wir aufgrund deren Absage im Hinspiel noch nicht kennen.
Danke an alle Zuschauer, danke an alle Spenden für die tollen Meistershirts, die sich die Jungs wahrlich verdient haben.
Die D‑Jugend des HGV Hürth‑Gleuel musste sich im Auswärtsspiel gegen Opladen II trotz eines engagierten Starts am Ende deutlich mit 34:26 geschlagen geben. Dabei begann die Partie zunächst vielversprechend: Die ersten fünf Minuten gehörten klar den Gästen, die konzentriert, mutig und mit guter Energie auftraten.
Zur Halbzeit lag der HGV lediglich mit 13:11 zurück – ein Ergebnis, das absolut offenließ, wie die Partie ausgehen würde. Doch je länger das Spiel dauerte, desto deutlicher wurde, dass die dreiwöchige spielfreie Zeit dem Team erstmals spürbar den zuvor aufgebauten Rhythmus genommen hatte.
Im Angriff schlichen sich zu viele Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung ein, wodurch einige gute Torchancen ungenutzt blieben. Auch ohne Ball fehlte es an der gewohnten Dynamik und klaren Laufwegen. In der Abwehr fand die Mannschaft ebenfalls keinen stabilen Zugriff und ließ den Gegner mehrfach zu einfachen Treffern kommen.
All diese Faktoren führten schließlich dazu, dass ein eigentlich mögliches besseres Ergebnis ausblieb – vor allem dann, wenn man die starken Leistungen der letzten Wochen und die im Training erarbeiteten Inhalte hätte abrufen können.
Nun heißt es, aus diesem Spiel zu lernen, den Blick nach vorn zu richten und für die kommenden drei Partien noch einmal alle Kräfte im Training zu mobilisieren. Die Qualität und das Potenzial sind da – jetzt gilt es, den Flow wiederzufinden.






