Einen am Ende hart umkämpften Heimsieg fuhren die Hürther am vergangenen Samstag gegen Ehrenfeld ein. Diese lagen vor der Partie in Lauerstellung, um mit einem Sieg in Hürth dem HGV auf Platz 3 noch mal auf die Pelle zu rücken. Dank einer über weite Strecken guten bis sehr guten Abwehr- und Torwartleistung vergrößerten die Hürther den Abstand auf diesen einen von zwei Verfolgern auf nunmehr 7 Punkte. Wie bereits das Spiel beim Tabellenführer MTV war auch diese Partie nichts für den Geschmack von Zuschauern, die das Offensivspektakel lieben. Viel mehr war es erneut eine Art Abnutzungskampf, der von den Defensivreihen und von fehleranfälligen Angriffsbemühungen geprägt wurde. Auch wenn die Hürther im Laufe der ersten Halbzeit immer wieder leicht wegziehen konnten, Ehrenfeld blieb hartnäckig auf den Fersen. Einen 3:0-Lauf kurz vor der Pause von 8:7 auf 11:7 brachte die Gäste nicht ins Grübeln, stattdessen schlugen sie nochmal zurück und beide Teams gingen mit einem 12:10 aus Sicht des HGV in die Kabinen. Aus diesen kamen die Hürther dann aber deutlich besser als die Gäste. Obwohl man früh zwei Zeitstrafen direkt hintereinander kassierte und somit gute vier Minuten mit einem Mann weniger agierte, schaffte man es sich ein wenig abzusetzen. Jonah Scholzen erhöhte schließlich auf 18:13, im Anschluss bekamen die Hürther erneut eine von sieben, teils durchaus fragwürdigen, Zeitstrafen. Wer sich nun eine Woche zurückerinnerte, dem musste bewusst sein das die Hürther auch bei MTV zu einem ähnlichen Zeitpunkt, also etwas mehr als eine Viertelstunde vor Schluss, mit 18:13 führten und im Anschluss vor allem offensiv völlig den Faden verloren. Und es sah nach einem Déjà-vu aus, den Ehrenfeld verkürzte dank der Überzahl schnell auf 18:16. Diesmal aber blieben die Hürther in den Folgeminuten stabil und erhöhten wieder auf +5 (22:17, 54.), die Vorentscheidung? Nein, denn wieder mussten die Hürther innerhalb von drei Minuten zwei Zeitstrafen hinnehmen und leisten sich in dieser Phase nun auch Fehlwürfe oder technische Fehler, die Ehrenfeld meist konsequent bestrafte. Meist, denn es war Matthias Raczek im Tor zu verdanken, das die Gäste lediglich den 22:21 Anschluss herstellen konnte. So kämpften die Hürther einen knappen 23:21 Erfolg ins Ziel, der rein vom Spielverlauf her sicher verdient war.

Trotzdem müssen die Hürther sich hinterfragen warum man vor allem nach starken Phasen insbesondere offensiv wenig bis gar nichts mehr auf die Platte bekommt. Mut macht aber weiterhin die Abwehr, die bereits seit einigen Spielen das absolute Prunkstück der Hürther darstellt und der aktuell etwas schwächelnden Offensivabteilung den Rücken freihält. Kommenden Sonntag gastieren die Hürther zum Abschluss des 19. Spieltags bei den Cologne Kangaroos.

In Vorbereitung zum letzten Heimspiel wurde extra mit der A-Jugend trainiert – und das hat wohl einen positiven Effekt gehabt.

Von Beginn an hat die Mannschaft gezeigt, wie man gemeinsam stark verteidigt, kontrolliert und schnell umschaltet und zeigen möchte, warum man verdient die Meisterschaft geholt hat.

Bereits nach 9 Minuten waren die Gäste beim Stand von 11:3 zur 1. Auszeit gezwungen. Beim Stand von 21:6 wurde dann der komplette Kader getauscht – und es ging nahezu nahtlos weiter, so dass es zur Halbzeit bereits 28:11 stand.
Leider mussten zur Pause 2 Spieler der Gäste zur A-Jugend das Spiel verlassen, somit hatte man bei Ehrenfeld keinen Auswechselspieler mehr.
Somit auch in Halbzeit 2 dann beim Stand von 44:19 den gesamten Kader gewechselt, um ein sehr deutlichen 48:21 Sieg im besten Spiel der Saison einzufahren, dessen spielerischer Höhepunkt der Kempa aus der 2. Welle der 2011er war – aber vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit und der Spaß am Spiel war hervorragend.

Nächsten Sonntag geht es zum letzten Spiel nach Lülsdorf-Ranzel, die wir aufgrund deren Absage im Hinspiel noch nicht kennen.
Danke an alle Zuschauer, danke an alle Spenden für die tollen Meistershirts, die sich die Jungs wahrlich verdient haben.

Die D‑Jugend des HGV Hürth‑Gleuel musste sich im Auswärtsspiel gegen Opladen II trotz eines engagierten Starts am Ende deutlich mit 34:26 geschlagen geben. Dabei begann die Partie zunächst vielversprechend: Die ersten fünf Minuten gehörten klar den Gästen, die konzentriert, mutig und mit guter Energie auftraten.
Zur Halbzeit lag der HGV lediglich mit 13:11 zurück – ein Ergebnis, das absolut offenließ, wie die Partie ausgehen würde. Doch je länger das Spiel dauerte, desto deutlicher wurde, dass die dreiwöchige spielfreie Zeit dem Team erstmals spürbar den zuvor aufgebauten Rhythmus genommen hatte.
Im Angriff schlichen sich zu viele Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung ein, wodurch einige gute Torchancen ungenutzt blieben. Auch ohne Ball fehlte es an der gewohnten Dynamik und klaren Laufwegen. In der Abwehr fand die Mannschaft ebenfalls keinen stabilen Zugriff und ließ den Gegner mehrfach zu einfachen Treffern kommen.
All diese Faktoren führten schließlich dazu, dass ein eigentlich mögliches besseres Ergebnis ausblieb – vor allem dann, wenn man die starken Leistungen der letzten Wochen und die im Training erarbeiteten Inhalte hätte abrufen können.
Nun heißt es, aus diesem Spiel zu lernen, den Blick nach vorn zu richten und für die kommenden drei Partien noch einmal alle Kräfte im Training zu mobilisieren. Die Qualität und das Potenzial sind da – jetzt gilt es, den Flow wiederzufinden.

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