Das Abenteuer 2. Kreisklasse ging mit dem Auswärtsspiel gegen Wesseling II weiter
Ziel der Anfangsphase war, das angriffsstarke Heimteam zu Fehlern zu zwingen und dann mit Tempo nach vorne zu spielen.
Vorn konnten die Hürther die Chancen zwar recht gut nutzen aber hinten offenbarte die Abwehr zu große Lücken die die erfahrende Wesselinger Truppe nutzte.
so stand es nach 7min 4:4.
In den folgenden Minuten wurde die Abwehr stärker sodass nach gut 19 Spielminuten die 8:9 Führung gefeiert werden konnte.
Die Wesselinger stellten nun was um, weshalb sie sich bis zur Pause einen 2Tore Vorsprung herausspielen konnten.
Mit dem 13:11 zur Halbzeit waren die Hürther unzufrieden und wollten es in der zweiten Hälfte besser machen, in der Halbzeitansprache wurde klar, wir müssen uns vorne mit Toren belohnen, anstatt den gegnerischen Torhüter aufzuwärmen.
Der Start der zweiten Halbzeit wurde gut erwischt, so dass sie bei Minute 38 den 17:17 Ausgleich erzielen konnten.
Leider traten nun vorne wie hinten durch Konzentrationsmangel immer mehr Fehler auf wodurch Wesseling absetzen konnte( Spielminute 47, 22:18 für Wesseling)
Diesen Rückstand konnten die Hürther nicht mehr aufholen und verdienen so mit 26:23 gegen Wesseling II.








In einem fairen und mit wenig Härte geführten Spiel konnten der HGV sich schnell absetzen. Das junge Brühler Team, überwiegend A-Jugendspieler, hatten zu Beginn des Spiels sichtlich Respekt vor den etwas „breiteren“ Spielern des HGV und den dadurch schmaleren Lücken, wie sie es aus der Jugend gewohnt waren. Spielerisch lief es gut für die Hürther, die mit ihren Standards klare Torchancen herausspielten. Verbesserungswürdig war die schwache, man kann schon sagen: desolate, Chancenauswertung. In der zweiten Halbzeit wurden die Brühler mutiger uns gingen stärker auf die Lücken. Doch Markus Schmitz und Michael Neumann (Bild) zeigten viele gute Paraden. Mit 30:18 wurde das Spiel klar entschieden.
Wichtiger als das Ergebnis war allerdings das Zusammenspiel, was an diesem Abend sehr gut gelang. Mit Freude wurde auch das 30. Tor bejubelt, und der Torschütze – Tim Moll (Bild) – freut sich, für diesen Erfolg der Mannschaft ein kühles Hopfengetränk spendieren zu können (vielleicht auch müssen).
