18.09.22, J.Fiedler
Mit sieben Feldspielern und zwei Torhütern musste die erste Herren des HGV ihr Heimspiel gegen Ehrenfeld bestreiten.
Da die zweite Herren nur kurze Zeit später auswärts spielte, konnte von dort keiner aushelfen.
Vorne war die Zielrichtung klar, möglichst lange den Ball halten, um keine TGS zu kassieren.
Hinten wollte man die Gegner zu Distanzwürfen zwingen und keine Durchbrüche zulassen.
Dies gelang so mäßig, so stand es nach 21min 9:9
Die Hürther taten sind die letzten Minuten vor der Halbzeit recht schwer im Angriff, sodass mit einem 11:14 für Ehrenfeld in die Kabine gingen.
Nach der Pause konnte mit mehreren TGS der frische Wind recht gut genutzt werden, sodass man in der 42 Spielminute den Ausgleich erzielen konnte.(17:17)
Die nächsten Minuten konnten die Hürther auch weiter dran bleiben,22:22 nach 52 Minuten.
Leider gehörten die letzten Minuten der Halbzeit wieder den Ehrenfeldern, sodass diese am Ende mit 22:25 gewinnen.
Am Ende steht die zweite Niederlage in Folge und wieder die gleiche Erkenntnis.
„Man hätte auch gewinnen können, obwohl man weniger Spieler zur Verfügung hatte.“
Als nächstes geht es Sonntagmorgen nach Königsdorf.









In einem fairen und mit wenig Härte geführten Spiel konnten der HGV sich schnell absetzen. Das junge Brühler Team, überwiegend A-Jugendspieler, hatten zu Beginn des Spiels sichtlich Respekt vor den etwas „breiteren“ Spielern des HGV und den dadurch schmaleren Lücken, wie sie es aus der Jugend gewohnt waren. Spielerisch lief es gut für die Hürther, die mit ihren Standards klare Torchancen herausspielten. Verbesserungswürdig war die schwache, man kann schon sagen: desolate, Chancenauswertung. In der zweiten Halbzeit wurden die Brühler mutiger uns gingen stärker auf die Lücken. Doch Markus Schmitz und Michael Neumann (Bild) zeigten viele gute Paraden. Mit 30:18 wurde das Spiel klar entschieden.
Wichtiger als das Ergebnis war allerdings das Zusammenspiel, was an diesem Abend sehr gut gelang. Mit Freude wurde auch das 30. Tor bejubelt, und der Torschütze – Tim Moll (Bild) – freut sich, für diesen Erfolg der Mannschaft ein kühles Hopfengetränk spendieren zu können (vielleicht auch müssen).